CDU fordert Tempo-30-Markierungen in der Straße Am Feldberg
„Zu laut und zu schnell“

Höxter-Stahle (WB/thö). Die CDU möchte in der Straße „Am Feldberg“ in Stahle zusätzliche Tempo-30-Markierungen auf der Fahrbahn aufbringen lassen. Hintergrund ist, dass Autos hier offenbar regelmäßig zu schnell unterwegs sind.

Mittwoch, 10.06.2020, 02:40 Uhr aktualisiert: 10.06.2020, 05:02 Uhr
In der Straße „Am Feldberg“ sollen Markierungen für die 30er-Zone auf den Asphalt aufgebracht werden, weil dort oft zu schnell gefahren werde. Die etwa 1000 Meter lange Straße führt auch zum Kindergarten und ist eine wichtige „Verkehrsader“ in Stahle. Foto: Harald Iding

Das Thema wird auf Initiative des sachkundigen Bürgers im Ortsausschuss, Rüdiger Happe, in der kommenden Woche in dem Gremium beraten. Nach Happes Angaben ist die gut einen Kilometer lange Straße „hochfrequentiert“, weil es sich um die wichtigste Zufahrt zu den Wohngebieten am Ortsrand handele. Die Straße sei sehr gut ausgebaut und im Verlauf sehr gerade. An der Einmündung Am Kindergarten und an der Einmündung Twierbrücke befänden sich zwei verkehrsberuhigende Einrichtungen in einem Abstand von etwa 200 Metern.

Zu schnell unterwegs

In dem Abschnitt zwischen der Kreuzung Zum Tannenkamp/Lenteweg und der Einmündung Am Kindergarten gebe es keine Schikanen, die Autofahrer zum langsameren Fahren anhalten würden. „In diesem Abschnitt kommt es nachweislich zu regelmäßigen Geschwindigkeitsüberschreitungen, die auf die bauliche Situation der Straße zurückzuführen sind“, schreibt Happe an die Ortsausschussvorsitzende Beate Rehker. Es komme auch zu „nicht tolerierbaren Lärm- und Abgasbelästigungen“ der Anwohner.

Aus diesem Grund will die CDU das Aufbringen von zusätzlichen 30-Markierungen in beide Fahrtrichtungen. Dies könne den Autofahrern helfen, sich zu erinnern, dass sie in einer Tempo-30-Zone unterwegs sind. Darüber hinaus sorge die Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit, besonders im Bereich des Kindergartens.

Langsamer im Liboriring

Außerdem beantragen die Christdemokraten einen verkehrsberuhigten Bereich im Liboriring. „Die dort wohnenden Familien sehen eine Gefahr, die vom Straßenverkehr ausgeht“, heißt es in dem Antrag. Vor allem Eltern mit kleinen Kindern seien sehr beunruhigt. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit könne durch einen verkehrsberuhigten Bereich erreicht werden, da dort Fußgänger und spielende Kinder Vorrang hätten. Über mögliche Fahrbahnverengungen in den Kurven soll ebenfalls zeitnah entschieden werden. Ordnungsamt und Polizei könnten eine Tempo-Reduzierung mittragen, verweist die CDU auf einen Ortstermin mit den Anwohnern.

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