Drei Gerätehäuser werden umgebaut
Investitionen für die Feuerwehr

Marienmünster (WB/nf). Den Ankündigungen folgten schnell Taten: Bei der Einbringung des Haushalts Marienmünster für dieses Jahr hatte Bürgermeister Robert Klocke große Investitionen für die Feuerwehr angekündigt.

Samstag, 14.03.2020, 12:05 Uhr aktualisiert: 14.03.2020, 12:30 Uhr
Das Feuerwehrgerätehaus in Großenbreden (rechts) muss vom Dorfgemeinschaftshaus getrennt werden. Die Trennung ist eine Vorbedingung für die Beantragung von Fördermitteln.

In der Bauausschusssitzung am Mittwoch stellte Nicole Klabes, selbst Feuerwehrfrau in ihrem Heimatort Niesen, die ersten Entwurfsplanungen für die Ertüchtigung sowie den Aus- und Umbau der Feuerwehrgerätehäuser in Vörden, Löwendorf und Großenbreden vor.

Weil im Gerätehaus Großenbreden die eigentlich vorgeschriebene Trennung zum Dorfgemeinschaftshaus nicht gegeben sei, solle der Umbau darauf ausgelegt werden (nur die Heizung bleibt für beide). Nicole Klabes stellte drei Varianten vor, die sich bei den Kosten deutlich unterscheiden.

Variante mit strikter Trennung favorisiert

Favorisiert wurde schon in den Vorberatungen mit der Spitze der Feuerwehr die Variante drei, die nicht nur eine totale Trennung von Mannschaftsraum, Umkleiden und sanitären Anlagen (getrennt für männliche und weibliche Kräfte), sondern auch (abrechnungstechnisch) eine strikte Trennung beider Bereiche ermöglicht.

Allerdings ist bei dieser Lösung noch ein Grunderwerb von rund 300 Quadratmetern erforderlich, was aber offenbar kein Problem darstelle. Bürgermeister Robert Klocke nannte die Trennung eine wichtige Vorbedingung für die Beantragung von Fördermitteln. Ein nicht zu unterschätzender Effekt sei zudem, dass diese Variante mit 165.000 Euro die kostengünstigste sei. Variante eins war mit 257.000 Euro, Variante zwei mit 228.000 Euro veranschlagt worden.

Katastrophenschutzfahrzeug soll in Löwendorf stationiert werden

Ein großes Umbauvolumen mit 310.000 Euro errechnet sich für das Gerätehaus in Löwendorf, das ebenfalls an das Dorfgemeinschaftshaus angrenzt. Auch hier soll die räumliche und heizungstechnische Trennung beider Gebäudeteile strikt umgesetzt werden. Für das Löwendorfer Gerätehaus ist eine zweite Fahrzeughalle vor dem Hintergrund geplant, dass Marienmünster vom Bund ein Einsatzfahrzeug für den Katastrophenschutz bekommt, das in Löwendorf stationiert werden soll.

Auch die Planungen für Löwendorf haben die Zustimmung der Feuerwehrführung gefunden. Ebenfalls geplant ist, eine östliche Ausfahrt zur Kreisstraße einzurichten, um die Einsätze zu optimieren.

Verbesserte sanitäre Anlagen bekommt das Gerätehaus Vörden, die Küche wird in einen eigenen Bereich verlegt. Der Raum für die Spinde ist so ausgelegt, dass freie Kapazitäten dazukommen können. An Kosten sind für dieses Projekt in Vörden 135.000 Euro veranschlagt. Die Planung ist mit der Löschgruppenführung abgestimmt.

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