Flüchtlingsunterkünfte: zwei Fahrradunterstände errichtet – Außenanlage wird gestaltet Treffpunkt im Freien schaffen

Höxter (WB). Mit dem nahenden Frühlingsbeginn dürfen sich auch die rund 80 Personen in den drei Flüchtlingsunterkünften an der Lütmarser Straße in Höxter (seit 2019 in Nutzung) auf einen gemütlichen Treffpunkt im Freien freuen – ­direkt vor ihrer Haustür.

Von Harald Iding
An der Lütmarser Straße von Höxter sind zwischen den neuen Unterkünften für Flüchtlinge zwei Unterstellplätze für Fahrräder errichtet worden. Auch Bäume sollen gepflanzt werden.
An der Lütmarser Straße von Höxter sind zwischen den neuen Unterkünften für Flüchtlinge zwei Unterstellplätze für Fahrräder errichtet worden. Auch Bäume sollen gepflanzt werden. Foto: Harald Iding

Nachdem die Stadt dort zwei moderne Fahrradunterstände mit Stahl- und Holzelementen für insgesamt 60 Stellplätze errichten ließ, folgen nun die beim Einzug angekündigten Restarbeiten für die grüne Außenanlage. Zuletzt wurde ein fester Zaun errichtet, der den bisherigen Bauzaun ersetzt hat – und es ist eine lange Hecke davor gepflanzt worden. Auf der noch freien Fläche vor den drei Heimen sind in dieser Woche Bagger im Einsatz.

Wie Stadtsprecher Sebastian Vogt auf Anfrage dieser Zeitung am Donnerstag betonte, will die Gemeinde auf dem Areal zwischen den Unterkünften einen gemütlichen Treffpunkt für alle Generationen schaffen. Mehrere Bäume sollen gepflanzt werden, um auch Schattenfläche zu bieten.

Aktuell leben dort 80 Flüchtlinge (Stand Ende Februar). Bei einer sozial verträglichen Aufteilung, bei der zum Beispiel auf die Bedürfnisse von Familien eingegangen wird, entspricht das etwa einer 90-prozentigen Auslastung. Vogt: „Maximal wäre dort eine Belegung mit 133 Menschen möglich.“ Daneben gibt es noch die zwei ehemaligen Bundeswehrgebäude an der Brenkhäuser Straße, wo Ende Februar 85 Personen leben. Im gesamten Stadtgebiet mit den Ortschaften seien in den städtischen Unterkünften momentan 305 Flüchtlinge untergebracht – maximal könnten dort noch rund 250 weitere Flüchtlinge aufgenommen werden. Vogt ergänzt: „Wir verfolgen als Kommune natürlich auch die aktuelle Entwicklung an der Grenze zu Griechenland.“ Vom Ministerium oder der Bezirksregierung seien bislang aber keine aktuellen Hinweise oder Aufforderungen zur Bereitstellung von zusätzlichen Unterkünften erfolgt. „Mit unseren aktuellen Belegungszahlen haben wir die landesweite Aufnahmequote bereits erreicht. Wir halten aber noch Kapazitäten vor. Unser Sozialamt ist ebenso vorbereitet.“

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