Viele neue Gartenschau-Parkplätze in Planung – Busse am Güterbahnhof Höxter
LGS 2023: Nikolaistraße soll gesperrt werden

Höxter (WB/rob). Wie wird der Verkehr in den Gartenschaumonaten von April bis Oktober 2023 in Höxter gelenkt? Bei der Vorstellung der ersten Details der LGS-Entwürfe des Siegerbüros Franz Reschke aus Berlin sagte Baudezernentin Claudia Koch, dass es kein Brückenbauwerk über die Nikolaistraße geben werde.

Freitag, 06.03.2020, 18:48 Uhr aktualisiert: 06.03.2020, 20:53 Uhr
Knackpunkt: Die Nikolaistraße soll während der Gartenschau 2023 für den Verkehr gesperrt werden. Foto: M. Robrecht

Man wolle die beiden Wallstücke am Berliner Platz durchgängig für Gartenschaubesucher zugänglich machen. Das 35 Hektar große LGS-Gelände wird eingezäunt. Nur durch drei Eingänge an der Stadthalle, am Weserufer hinter dem Schiffsanlager und kurz vor der Bahnunterführung sowie bei Corvey könne das Gelände betreten werden. Man wolle den Besuchern an dem neuralgischen Punkt Stadtzufahrt Nikolaistraße Vorrang einräumen, weil eine barrierefreie Brücke mit Riesenrampen gestalterisch nicht ansprechend würde. „Wir schauen uns die Planungen noch einmal an“, so Koch.

Pläne für Landesgartenschau in Höxter: die Siegerentwürfe

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Foto: Michael Robrecht, Büro Raschke, Büro Micke, Büro Club L94
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Weiterer Knackpunkt: die Parkplätze für tausende Besucher. 650 Stellplätze würden gegenüber des jetzigen Corvey-Parkplatzes auf einem noch umzugestaltenden Acker entstehen. Am Güterbahnhof befindet sich laut Koch der große Busparkplatz. Der Floßplatz soll für alle aus Osten kommenden Besucher optimiert und eventuell noch erweitert werden. Alle aus Westen (Ruhrgebiet) kommenden Besucher sollen über die A44 (Warburg) zum Weser-Ostufer per Navi geführt werden. In die Innenstadt und auf die Schulhöfe sollen nur bei Großveranstaltungen Autos gelenkt werden. An der B64 wird es nur eine Ertüchtigung des Lkw-Stellplatzes geben – mehr nicht. Ein weiterer B64-Parkplatz für den Westverkehr ist nicht geplant. In Ottbergen und Godelheim sollen Besucher zum dortigen Parken animiert werden. Sie können mit dem Zug weiterfahren. Zudem sollen ÖPNV und Bahnverbindungen massiv beworben werden.

 

Kommentar

Kreuzberger Nächte sind lang. Frei nach dem alten Schlager haben die Landschaftsarchitekten des Büros Reschke aus Berlin-Kreuzberg intensiv über den Plänen zur Gestaltung der Landesgartenschau gebrütet und einen respektablen Entwurf vorgelegt. Franz Reschke sagte, er habe zwei Tage die Schönheit der Weserlandschaft, des Walls und von Corvey auf sich wirken lassen. Das tat seinen Plänen gut. Er stülpt den Höxteranern keinen Fremdkörper über, sondern orientiert sich am Mach- und Finanzierbaren. Zudem hat er begriffen, dass großspurige Vorschläge im Wahljahr nur Zündstoff für die LGS-Gegner wären und sich für die einfühlsame Variante entschieden. Der Entwurf ist kein „Statement“ mit jahrzehntelanger Aha-Wirkung, sondern ein solider Vorschlag. Alle 30 Jurymitglieder haben sich dahinter versammelt. Gut so. So gibt es keinen Dauer-Zank.

Ein paar offene Fragen gibt es nach den beiden Planpräsentationen aber doch: Die Verkehrslenkung und die Parkplatzauswahl ist so nicht schlüssig. Keinen Großparkplatz für alle auf der B64 aus Richtung Westen über Godelheim anfahrenden Besucher am Stadtrand oder in der City auszuweisen ist ein Fehler – der noch zu korrigieren ist. Ansonsten laufen die Planungen für die LGS. Endlich gibt es für die Bürger etwas Sichtbares – und das erhöht die Akzeptanz. Michael Robrecht

 

Kommentare

Detlef Weber  wrote: 05.03.2020 12:19
Floßplatz-Parkplätze für Arbeitnehmer?
Was ist eigentlich mit den ganzen Arbeitnehmern, die in der Innenstadt von Höxter arbeiten
und deshalb den einzigen freien und kostenfreien Parkplatz am Floßplatz nutzen müssen?
Was ist mit denen?
Wohin werden die denn zum Parken geschickt, damit sie in der Zeit zur Arbeit zu kommen?
Bekommen diese nach einem Antrag einen Stellplatz zugesichert oder wo sollen die sich für ein halbes Jahr niederlassen?
Den Floßplatz nur den Besuchern zu überlassen ist nicht weit genug gedacht...
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