SPD Höxter steht hinter dem unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Daniel Hartmann
„Souverän und sozial“

Höxter (WB). Die SPD Höxter mit ihrer Führung, den Delegierten und die Jungsozialisten – sie alle stehen hinter dem unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Daniel Hartmann, der in Höxter geboren und zu Hause ist. Der 43-Jährige arbeitet für die Finanzverwaltung des Landes NRW.

Freitag, 07.02.2020, 21:04 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 21:06 Uhr
Daniel Hartmann (links) kann auf die Unterstützung der SPD Höxter setzen (von rechts): Olaf Peterschröder, Uwe Schmidt, Andrea Giesberts, Julia Brand-Tuerkoglu, Manfred Linnenberg, Werner Böhler, Günter Fricke, Raphael Mense, Hans-Josef Held, Eberhard Hage und Godehard Christoph. Foto: Harald Iding

Hans-Josef Held (Höxter-Godelheim) betonte am Freitag bei der Vorstellung: „Nach der Erklärung von Bürgermeister Fischer im Frühjahr 2019, nicht mehr anzutreten, haben wir uns auf die Suche nach einem neuen Kandidaten gemacht.“ Ein vom Stadtverbandsvorstand gewähltes Gremium wurde zunächst mit den Auswahlgesprächen beauftragt. Verschiedene Kandidaten wurden in mehreren Gesprächsrunden intensiv befragt – stets mit identischen Fragen.

Engagement im Ehrenamt

Held: „Dabei machte Daniel Hartmann eindeutig den besten Eindruck!“ Hartmann sei für ihn und die Partei vorher ein eher „unbeschriebenes Blatt“ gewesen – bis er 2019 mit seinem Engagement als Schatzmeister des LGS-Fördervereins aufgefallen sei. Hartmann würde vom Vereinsvorstand äußerst positiv bewertet. „Das ist für uns auch der Beweis, dass das Ehrenamt von ihm gelebt wird. Das ist sozial und längst nicht selbstverständlich“, so Held.

Hartmann ist kein Mitglied der SPD

Wie Hartmann betonte, gehöre er der SPD seit der zweiten Hälfte 2019 nicht mehr als Mitglied an. „Auch sonst war ich für die Partei in den vergangenen rund 20 Jahren politisch nicht aktiv. Ich war wohl das passivste Mitglied in ganz Deutschland.“

Er möchte mit dem Parteiaustritt eben als unabhängiger Kandidat allen Bürgern und den im Rat vertretenen Parteien in ehrlicher Offenheit begegnen – und das ­respektvolle Gespräch suchen.

Wahlkampfauftakt am 28. Februar

Hartmann betonte, dass die LGS ja nur ein Punkt von zwölf wichtigen Themenkomplexen sei, die er in seinem Programm verfolgt und wo er Lösungen anbietet (z.B. Stadtmarketing als Bündelung der Kräfte vor Ort). „Es ist bereits vereinbart, dass ich im Wahlkampf als Vorstandsmitglied des Fördervereins pausiere.“ Es würden Persönlichkeit und Souveränität zählen. Hartmann müsse sich in seinem Beruf (Steuerfahnder für das Land) stets durchsetzen.

„Führen und reden – das liegt mir eben“

„Führen und reden – das liegt mir eben“, so Hartmann. Er kenne die Strukturen von Verwaltungen gut. Seine erste Wahlkampfveranstaltung sei am 28. Februar. „An einem ungewöhnlichen Ort in Höxter. Mehr wird jetzt noch nicht verraten!“

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