Musikfestival „Juicy Beats“: Ermittlungen gegen Verdächtige eingestellt
Mutmaßliche Vergewaltigung noch nicht aufgeklärt

Höxter/Dortmund (WB). Eine 19-jährige Frau aus dem Kreis Höxter soll Ende Juli 2019 am Rande des „Juicy Beats“-Musikfestivals im Westfalenpark in Dortmund Opfer eines Sexualdelikts geworden sein. Die Polizei in Dortmund ermittelte über Monate wegen des Verdachts einer Vergewaltigung.

Donnerstag, 06.02.2020, 18:27 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 09:44 Uhr
Tausende feiern im Sommer beim Juicy-Beats-Festival in Dortmund. Die mutmaßliche Vergewaltigung einer jungen Frau aus dem Kreis Höxter kann nach Aussagen des Dortmunder Staatsanwaltes Henner Kruse nur sehr schwer aufgeklärt werden.

Der Fall machte im Ruhrgebiet Schlagzeilen. Die mutmaßliche Vergewaltigung kann nach Aussagen des Dortmunder Staatsanwaltes Henner Kruse nur sehr schwer aufgeklärt werden. Die Ermittlungen gegen zwei Verdächtige seien eingestellt worden, bestätigte er dem WESTFALEN-BLATT.

Die damals 19-Jährige aus dem Kreis Höxter soll auf dem Musikfestival – nahe der Geldautomaten am Eingang Ruhrallee – zunächst mit zwei Männern ins Gespräch gekommen sein. Ihren Angaben zufolge sei sie mit einem der beiden Männer kurz darauf in Richtung der Toiletten gegangen, der andere blieb zurück. Auf dem Weg dorthin habe der Mann an einem Gebüsch plötzlich nach dem Arm der jungen Frau gegriffen, woraufhin sie gestürzt sei. Der Mann habe sich an ihr vergangen und sei anschließend geflüchtet.

Die sofortige Fahndung blieb erfolglos. Lange gab es keine heiße Spur.

DNA-Abgleich negativ

Zwei Männer waren dann in den Fokus der Polizei geraten, weil sie auf Videos zu sehen waren, die auf dem Festival aufgezeichnet wurden. Die 19-Jährige aus dem Raum Höxter erkannte aber keinen der Verdächtigen wieder. Ein DNA-Abgleich verlief laut Staatsanwalt Kruse negativ.

Hoffen auf einen Zufallstreffer

Die Staatsanwaltschaft will die Ermittlungsakte aber noch nicht endgültig schließen und hofft auf „Kommissar Zufall“.

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