Programmhöhepunkte in der Stadthalle Holzminden
Eisig, schattig und heiter

Holzminden (WB). Akrobatik auf Schlittschuhen, Theater hinter der Schattenwand oder eine Hommage an einen einflussreichen Künstler des 20. Jahrhundert: Diese Erlebnisse bietet die Stadthalle Holzminden in den kommenden drei Monaten.

Montag, 06.01.2020, 00:24 Uhr aktualisiert: 06.01.2020, 05:02 Uhr
„The Cashbags“ lassen die Musik von Johnny Cash und damit die „alten Zeiten” in der Stadthalle Holzminden aufleben. Musikfans kommen bei diesem Programmpunkt voll auf ihre Kosten. „The Cashbags“ gruppieren sich um Robert Tyson, der auf der Bühne die Rolle des Johnny Cash verkörpert. Foto: Thomas Baumgärtel

Circus on Ice

Am Donnerstag, 9. Januar, ziehen die Eiskunstläufer in die Stadthalle ein und mit ihnen der Circus on Ice. In der Show „Triumph“ zeigen 28 Künstler Akrobatik und Artistik auf Schlittschuhen und tragen dabei mehr als 100 Kostüme. Wenn die Eistänzer durch die Stadthalle gleiten, soll es glitzern und funkeln und beeindruckende Lichteffekte geben, kündigen die Veranstalter an. Choreografie und Akrobatik auf höchstem Niveau, phantasievolle Geschichten, erzählt in der Sprache der Artistik und geschmückt mit spannender Musik und prachtvollen Kostümen, sollen für einen zauberhaften Abend für die ganze Familie sorgen. In Holzminden geben die Eiskunstläufer zwei Vorstellungen am 9. Januar: um 16 Uhr und um 19.30 Uhr.

Johnny-Cash-Show

Musikfans kommen bei der Johnny-Cash-Show am Samstag, 18. Januar, auf ihre Kosten. Die Legende des „Man in Black“, einem der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts und mit weltweit einer Milliarde verkauften Alben einem der meistverkauften Künstler aller Zeiten, lebt in den „Cashbags“ weiter, dem Johnny-Cash-Revival um US-Sänger Robert Tyson. Die Show der „Cashbags“ beginnt um 20 Uhr.

Die von dem Dresdner Musiker und Cash-Spezialisten Stephan Ckoehler mit Liebe zum Detail konzipierte „The Johnny-Cash-Show“ orientiert sich in Klang, Erscheinungs- und Bühnenbild an den weltberühmten Auftritten im kalifornischen San Quentin-Gefängnis, aus denen 1969 mit „At San Quentin“ ein erfolgreiches Live-Album hervorging. Er liefert originalgetreu alle Klassiker von „I Walk the Line“, über „Ring of Fire“ und „Jackson“ bis hin zu „Hurt“ im Rahmen einer mitreißenden zweistündigen Live-Show. Diese ist angelehnt an die historischen Konzerte mit musikalischen Gästen wie „June Carter Cash“ und „Carl Perkins“. Songs der Spätphase „American Recordings“ werden in einem speziellen Akustikteil zelebriert. Die Rolle des Johnny Cash wird von dem gebürtigen US-Amerikaner Robert Tyson verkörpert, der seinem Vorbild stimmlich und äußerlich verblüffend nahe kommt.

Ludger K.

Anfang des vergangenen Jahres ließ es der Essener Kabarettist Ludger K. in der Stadthalle Verden an der Aller mit einem Solo-Gastspiel krachen und entdeckte dabei seine Sympathie für das Bundesland Niedersachsen. Nun knöpft sich der gebürtige Westfale Holzminden vor: Am Samstag, 25. Januar, spielt Ludger K. von 20 Uhr an sein Programm „Böst of – ein Lästermaul fasst zu(sammen)“ im Kulturzentrum Drehscheibe an der Stadthalle Holzminden. Wieso gerade dort? „Ursprünglich hatte ich ein Auge auf das Foyer der Stadthalle geworfen – vor Ort jedoch habe ich dann gesehen, dass die schnuckelige Atmosphäre nebenan im Kulturzentrum noch besser geeignet ist, um kabarettistisch mal so richtig auf den Putz zu hauen. Also ziehen wir um.“

Im Kulturzentrum Drehscheibe ist zwar alles eine Nummer kleiner, doch das will der Kabarettist sich und dem Publikum zunutze machen: „Dort bist du ganz nah dran, und das bietet die Möglichkeit für noch mehr Interaktion und Tempo. Im Programm spiele ich dann auch einen kleinen Jahresrückblick, der sich gewaschen hat.“ Bereits erworbene Karten, auf denen die Stadthalle als Austragungsort steht, behalten ihre Gültigkeit. In den bundesweiten GOP-Varietés ist der Kabarettist Ludger K. seit Jahren eine feste Größe als Moderator, den Grenzübergang zwischen Höxter und Holzminden bezeichnet er liebevoll als „Check Point Charlie der Weserberglandregion“. Die Besucher erwarten vergiftetes Politikerlob, Promi-Schelte und eine liebevolle Hommage auf Sir Karl Popper und Dieter Thomas Heck.

Mirja Boes

Die nächste Comedy-Show folgt direkt. Am 13. Februar macht Mirja Boes mit ihrer Liveband, den „Honkey-Donkeys“, die Stadthalle mit ihrer vielleicht letzten Tour „Auf Wiedersehen Hallo – die Willkommenabschiedrevue“ unsicher. Los geht es um 20 Uhr.

Amazing Shadows

Eine Veranstaltung für die ganze Familie beginnt am Mittwoch, 19. Februar, um 19.30 Uhr in der Stadthalle: Dort tritt das hochkarätige Ensemble des Shadow Theaters Delight auf. Das Schattentheater „Amazing Shadows“ verbindet Tanz und Akrobatik und lässt damit ein Fest für die Sinne entstehen. Schatten werden lebendig und entführen auf eine emotionale Reise voller ästhetischer Höhepunkte. Mit Leichtigkeit und doch unglaublicher Präzision kreieren die Künstler mit ihren Körpern die unglaublichsten Dinge – vom einfachen Haushaltsgegenstand, über Tiere und Maschinen bis hin zu monumentalen Bauwerken – ganze Welten erscheinen im Schattenreich.

Das Phantom der Oper

Für Musicalfans eignet sich im März die Aufführung von „Das Phantom der Oper“ – das Musical-Highlight von N.C. Weber auf Grundlage des Original Bestseller-Romans von Gaston Leroux. Die Besucher erwartet eine deutsche Musicalinszenierung mit Wow-Effekt. Einen Abend lang werden sie mitgenommen in die Hallen der französischen Oper, voller betörender Töne und mitreißender Chansons.

Eintrittskarten für alle Veranstaltungen sind es unter anderem beim WESTFALEN-BLATT in Höxter unter Telefon 05271/972824 erhältlich.

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