Bauarbeiten in Höxter liegen im Zeitplan Das neue Hallenbad nimmt Formen an

Höxter (WB). Das neue Höxteraner Hallenbad nimmt langsam, aber sicher Formen an. Das kürzlich aufgestockte Gerüst zeichnet bereits die Silhouette des Gebäudes entlang von Lütmarser- und Entlastungsstraße nach.

Von Marius Thöne
Der Neubau des Hallenbades in Höxters Innenstadt nimmt immer mehr Gestalt an, die Arbeiten gehen bald weiter. Die Fertigstellung soll 2020 sein.
Der Neubau des Hallenbades in Höxters Innenstadt nimmt immer mehr Gestalt an, die Arbeiten gehen bald weiter. Die Fertigstellung soll 2020 sein. Foto: Harald Iding

Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. „Den Unternehmen spielt auch der bisher verhältnismäßig milde Winter in die Karten“, sagt Bäderausschuss-Vorsitzender Stefan Berens (CDU). Er geht davon aus, dass noch Ende Februar der Dachstuhl aufgesetzt und dann Richtfest im März gefeiert werden kann. Als erfreulich bezeichnet der CDU-Politiker, dass 80 Prozent der Gewerke ausgeschrieben wurden und die Ergebnisse unter den kalkulierten Ansätzen für den Neubau geblieben sind. Mit anderen Worten: Die veranschlagten Baukosten in Höhe von rund zehn Millionen Euro dürften ausreichend sein. „Das ist in der heutigen Zeit, in der normalerweise öffentliche Bauten teurer werden, ungewöhnlich und gar nicht genug zu loben“, sagt Berens.

Eröffnung laut Fischer im Spätsommer möglich

Wenn weiterhin alles nach Plan läuft, wird das Bad in diesem Jahr noch fertig. Nach Angaben von Bürgermeister Alexander Fischer könnte es bereits im Spätsommer eröffnen. Der Hallenbadneubau ist Teil eines vor knapp drei Jahren auf den Weg gebrachten Bäderkompromisses, der neben dem Neubau an der Lütmarser Straße auch die zwischenzeitlich erfolgte Sanierung des Freibades vorsieht beziehungsweise vorsah. Die Kompromisslösung wurde nach einem jahrelangen Streit um Form und Standort der Bäder von allen Fraktionen gemeinsam gefasst und vorgestellt – allerdings ohne Bürgermeister Alexander Fischer. Fischer habe zu dem Kompromiss nichts beigetragen, ließen die Fraktionschefs seinerzeit ausrichten.

Geplant wird das neue Bad vom holländischen Architekturbüro Hooper Architects. Das Gebäude soll die neue Visitenkarte der Stadt sein. In dessen Bau fließen auch Bundeszuschüsse.

Im Ausführungsplan sind drei Becken geplant: ein 1,80 Meter tiefes Schwimmbecken mit 312 Quadratmetern Wasserfläche und fünf Bahnen, ein Drei-Meter-Sprungturm am tieferem Beckenteil, ein zwölf mal acht Meter großes Lehrschwimmbecken mit Hubboden und ein Kinderbecken.

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