Zwei Babys kommen am Neujahrsmorgen im St.-Ansgar-Krankenhaus zur Welt
Alija zieht bald nach Höxter

Höxter (WB). Die kleine Alija ist erst knapp vier Stunden alt. Eingemummelt in eine Decke und mit Strickmützchen auf dem Kopf schläft sie in ihrem Kinderbettchen und bekommt von dem Rummel um sie herum gar nichts mit. Das Mädchen ist das erste Baby, das am Neujahrstag im Höxteraner St.-Ansgar-Krankenhaus zur Welt kam – um 6.30 Uhr mit 4050 Gramm Gewicht und 52 Zentimetern Körpergröße.

Mittwoch, 01.01.2020, 22:02 Uhr aktualisiert: 01.01.2020, 23:00 Uhr

Zwei Töchter in kurzer Zeit

Rajan El-Wayss (21) liegt neben ihrer Tochter und streichelt ihr liebevoll über die Hand. „Die Geburt ist gut verlaufen, hier im Krankenhaus habe ich mit gut aufgehoben gefühlt“, berichtet die Stadtoldendorferin, die vor zehn Monaten bereits ihre erste Tochter Amira im St. Ansgar entbunden hat. „Ich habe mir immer zwei Töchter gewünscht, dass sie so schnell hintereinander kommen würden, hätte ich aber nicht erwartet“, sagt sie. Sie wünscht sich, dass die beiden Mädchen lebenslang gut zusammenhalten. „Das ist in einer Familie wichtig“, berichtet sie. Die ältere Tochter sei am Valentinstag zur Welt gekommen, die zweite an Neujahr. „Das ist schon etwas Besonderes“.

Zweites Neujahrsbaby lebt künftig in Borgholz

Im Oktober möchten Rajan El-Wayss, ihr Mann Ali (32) und die beiden Töchter nach Höxter umziehen. In einer Siedlung unweit des Krankenhauses haben sie ein Haus gekauft, das in den kommenden Monaten saniert werden soll. Ali El-Wayss betreibt in Eschershausen mit seinen Brüdern eine Autoverwertung.

Einige Zimmer weiter liegt Anne Schlothane (34) aus Borgholz. Eine halbe Stunde nach der kleinen Alija kam ihre Tochter Tessa zur Welt. Bei einer Körpergröße von 51 Zentimetern wog sie 3260 Gramm. Tessa ist das dritte Kind der Lehrerin am Grundschulverbund Beverungen-Dalhausen und ihres Ehemannes Martin (45). Die großen Geschwister Rieka (4) und Jaron (2) hätten die Geburt in den vergangenen Wochen sehnsüchtig erwartet.

Videochat mit der Familie

Gestern Vormittag gab es bereits ein Videotelefonat und am Nachmittag durften die beiden Mama und Schwester im Krankenhaus besuchen. Wann es für das Neugeborene und seine Mutter zurück nach Hause geht, steht noch nicht fest. „Vielleicht am Samstag“, vermutet der stolze Vater Martin Schlothane, der als Werkzeugmacher bei der Borgholzer Firma Scheideler angestellt ist.

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