Einsames Tor auf dem Flugplatz: Luftsportverein liefert Erklärung Kuriose Sehenswürdigkeit

Höxter-Brenkhausen (WB/rob/AZ). Da steht ein Tor auf dem Feld: Nicht weit von der Landebahn des Flugplatzes Höxter-Holzminden am Räuschenberg bei Brenkhausen steht einsam und allein ein Tor. Auf den ersten Blick wirkt es, als hätte jemand einen Zaun abgebaut, aber das Tor dabei vergessen. Einen Schlüssel braucht man nicht, denn es ist stets geöffnet.

Weit und breit nichts als Feld: Für das verlassene Tor am Flugplatz in Höxter gibt es eine Erklärung.
Weit und breit nichts als Feld: Für das verlassene Tor am Flugplatz in Höxter gibt es eine Erklärung. Foto: Michael Robrecht

Im Internet sorgt das Bild des einsamen Törchens für große Belustigung. Auf des Facebook-Seite des WESTFALEN-BLATTES wird das Bild von vielen Lesern fleißig geteilt und als »gefällt mir« geklickt, sodass noch mehr Personen auf die Kuriosität aufmerksam werden.

Dabei gibt es für das einzeln stehende Tor eine ganz plausible Erklärung. Christopher Döring, Mitglied des Vorstands des Vereins Luftsport Höxter, ist das Tor bekannt: »Der Flugplatz hat mit dem Tor an für sich nichts zu tun: Ein Schäfer aus der Umgebung nutzt die Tore als Zugang für seine Weideflächen, auf der saisonal Schafe gehalten werden. Jedes Jahr wird dann aufs Neue ein mobiler Weidezaun gesetzt, der der Herde beziehungsweise den zu bewirtschaftenden Flächen angepasst wird.«

Nicht nur Spaziergänger haben ihren Spaß, wenn sie das einzelne Tor ohne Zaun zufällig entdecken. »Mittlerweile weisen wir bei unseren geführten Flugplatzbesichtigungen auf diese kleine Sehenswürdigkeit hin. Zumindest dann, wenn gerade kein Zaun aufgestellt ist und sorgen so für den einen oder anderen Schmunzler«, erklärt Christopher Döring.

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