Gelungene Premiere: Ausstellung in der Kirche zieht Besucher an
Vielfalt der Kunst erleben

Höxter (WB/ew). Zahlreiche Kunstinteressierte jeder Altersstufe besuchten am Wochenende den ersten Kunstmarkt, der vom Kreis und der evangelischen Kirchengemeinde organisiert worden ist, in der Marienkirche. Dort konnten man die Werke von 19 Künstlern aus der Region betrachten.

Sonntag, 06.10.2019, 21:12 Uhr aktualisiert: 06.10.2019, 21:20 Uhr
Wie Künstler arbeiten, das konnten die Besucher des 1. Kunstmarktes in der Marienkirche bestaunen. Hier arbeitet Albert Schriefer aus Beverungen an seinem neuesten Werk. Foto: Ellen Waldeyer

Die Ausstellungsstücke stammen aus den Bereichen der Malerei, Grafik, Fotografie, Glaskunst, Skulptur und Bildhauerei. Die Kirche erstrahlte in besonderem Glanz mit prachtvollen Gemälden und Skulpturen, die die Wände zierten.

Exponate in Farbenpracht

Die Exponate wurden gesondert beleuchtet, um ihrer Farbenpracht gerecht zu werden. Die Gäste konnten viel Zeit verbringen, um die Bilder intensiv zu betrachten und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Bei diesem neuen Kunstmarkt hatten die Gäste auch die Möglichkeit, mitzuerleben, wie die Werke entstehen. Schnell kam man mit den Künstlern ins Gespräch. Die Künstler aus dem Kreis freuten sich, Menschen zu erzählen, was sie in ihren Werken ausdrücken möchten und welche Techniken sie anwenden. So reichte das Angebot von der bekannten Malerei mit Acrylfarbe auf Leinwänden, über auffällige Fotomontagen bis hin zu eingeschmolzenem Glas, aus dem

Kunstmarkt in der Höxteraner Marienkirche

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  • Kunstmarkt in der Höxteraner Marienkirche
Foto: Ellen Waldeyer
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aufwendige Skulpturen entstanden sind.

Zwischen Realismus und Abstraktem

Nicht nur die Techniken, die die Künstler nutzten, unterschieden sich sehr, sondern auch das, was sie im Detail darstellen. Von realistischen Porträts bis hin zu Bildern völliger Abstraktheit und intuitiver Kunst war alles zu sehen.

Albert Schriefer aus Beverungen ist beispielsweise der Kunst schon seit seinem 16. Lebensjahr verfallen. Damals begann er mit der Malerei, mittlerweile widmet er sich der Zeichnerei und Fotografie.

Dem 74-Jährigen gefalle besonders die Spannungswelt, in die er sich mit der Kunst begeben könne. Er startet seine Bilder mit realistischen Figuren, fügt dann immer mehr spielerische Elemente hinzu. »Ich liebe den Reiz der Überraschung, wenn man Realistisches mit Surrealem verbindet«, verrät der ehemalige Gymnasiallehrer.

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