Fahrzeug fährt in Friseursalon – Gebäude und Wagen gehen in Flammen auf - mit Video
Mensch verbrennt im Auto

Höxter (WB). Bis zur Unkenntlichkeit ist ein Mensch in der Nacht zu Freitag bei einem Unfall in Höxter-Stahle verbrannt. Er fuhr um 23.28 Uhr mit seinem Volkswagen Golf in einen Friseursalon an der Kreuzung Corveyer Straße/AmSportplatz. Dabei gingen das Auto und auch das Geschäft in Flammen auf.

Freitag, 04.10.2019, 06:03 Uhr aktualisiert: 04.10.2019, 17:06 Uhr
Feuerwehrleute stehen vor dem Friseursalon in Höxter-Stahle, in den ein Mensch mit einem Volkswagen Golf gefahren war. Das Auto brannte daraufhin aus, auch der Salon fing Feuer. Foto: Daniel Lüns

Mensch verbrennt in Höxter-Stahle im Auto

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Foto: Daniel Lüns
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Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr die Person aus Richtung Albaxen auf der Corveyer Straße. An der genannten Kreuzung fuhr der Wagen geradeaus in Richtung der Straße Am Sportplatz. Dabei kam das Auto aus noch ungeklärter Ursache leicht nach rechts von der Straße ab. Das Fahrzeug fuhr über das Eckgrundstück und dann in den Friseursalon.

»Ein Zeuge hat einen Knall gehört«, erklärt Polizeihauptkommissar Jörg Böning, der die Einsatzleitung inne hatte. Weiter habe der Zeuge erklärt, dass das Auto sofort lichterloh brannte. Mehr als 60 Feuerwehrleute eilten daraufhin nach Stahle. Vor Ort waren Einsatzkräfte aus Höxter, Albaxen, Lüchtringen und Stahle. Zudem waren sechs Polizeibeamte am Einsatzort.

Sorgen bereitete den Helfern das Dach des Friseursalons, das lange brannte. Daher wurde auch eine Drehleiter nachalarmiert. Die Feuerwehrleute löschten das Auto und das Gebäude von Innen und Außen. Zudem stellten die Helfer im Kreuzungsbereich Sichtschutzwände auf.

Identität des Opfers unbekannt

Das Auto brannte aus, das Gebäude wurde stark in Mittleidenschaft gezogen. Der Einsatzleiter schätzt, dass der Sachschaden mindestens im mittleren fünfstelligen Eurobereich liegt. Ein Haus, das direkt an den Friseursalon angrenzt, wurde ebenfalls beschädigt. Ein dort lebender Anwohner wurde bei dem Unfall aber nicht verletzt und kann zudem in dem Haus wohnen bleiben.

Da bislang unklar ist, wer bei diesem Unfall starb, wurde noch in der Nacht die Kriminalpolizei verständigt. Die Beamten übernahmen den Unfallort und versuchen, den Menschen zu identifizieren. »In so einem Fall sucht man vor Ort zunächst nach persönlichen Gegenständen der Person«, erklärt Böning.

Das könnten zum Beispiel Papiere oder Dokumente sein, die jemand in den Hosentaschen bei sich trage. Menschen könnten zum Beispiel auch anhand auffälliger Tattoos erkannt werden. Wenn verschiedene Methoden nicht zum Ziel führten, könne auch der Zahnabdruck eines Toten Hinweise auf die Identität der Person geben.

Erst nachdem die Kriminalpolizisten ihre Arbeit beendet haben, kann der Unfallwagen abtransportiert werden, erläutert Jörg Böning. Dies könne einige Zeit in Anspruch nehmen. Zwei Notfallseelsorger trafen rasch am Einsatzort ein. Ein weiterer Notfallseelsorger wurde durch die Polizei bestellt.

Die Aufräumarbeiten vor Ort zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten und der Unfallaufnahme wurde die Kreuzung Corveyer Straße/Am Sportplatz gesperrt.

 

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