Planungen gehen weiter: Weserbrücke soll für maximal 20 Jahre ertüchtigt werden Brückensanierung: Pylon ist möglich

Höxter (WB/rob). Die Planungen gehen weiter. Die Weserbrücke in Höxter soll für maximal 20 weitere Jahre ertüchtigt werden. Ein Pylon sei bei einer Brückensanierung möglich.

Ein Pylon könnte die Brücke über Seile stabilisieren. Zusätzlich dazu ist auch noch eine Querverstärkung erforderlich. Diese wird wiederum die Durchfahrtshöhe für Schiffe unter der Brücke verringern. . Auch die Höhe des Pylons kann noch nicht genau angegeben werden. 25 bis 30 Meter sind realistisch.
Ein Pylon könnte die Brücke über Seile stabilisieren. Zusätzlich dazu ist auch noch eine Querverstärkung erforderlich. Diese wird wiederum die Durchfahrtshöhe für Schiffe unter der Brücke verringern. . Auch die Höhe des Pylons kann noch nicht genau angegeben werden. 25 bis 30 Meter sind realistisch. Foto: Grafik Straßen NRW

Der Übergang von 1955 weist laut Straßen NRW erhebliche Schäden auf – bei einer Überbelastung durch den Schwerverkehr besteht aktuell Einsturz- und somit Lebensgefahr für Benutzer. Gründe für die Defizite sind zu dünne Abmessungen des Betons, Materialermüdung, mehrere bereits instandgesetzte Schäden in der Fahrbahnplatte, die Verwendung von nicht mehr zeitgemäßem Stahl sowie der Militärlastverkehr vor dem Bahnübergang. Ein Pylon soll die Brücke über Seile stabilisieren. Zusätzlich dazu ist auch noch eine Querverstärkung erforderlich. Straßen NRW diskutierte das Problem mit der Schifffahrtsverwaltung und Denkmalpflege.

Laut Baudezernentin Claudia Koch ist ein Pylon am Brückenstandort möglich. Ein Entwurf unter mehreren sei realistisch, sagte sie im Stadtrat. Genaue technische Daten gibt es noch nicht. Wichtig war die grundsätzliche Möglichkeit, eine 25 bis 30 Meter hohe Stahlkonstruktion bauen zu dürfen (Einschränkung durch Sichtachsen zum Welterbe Corvey).

Ein Neubau der Brücke in Höxter ist zeitaufwendig, in erster Linie aufgrund der topografischen Randbedingungen an der Weser. An gleicher Stelle wird deshalb mit einem Planungszeitraum von acht bis zehn Jahren für eine neue Brücke gerechnet. Hinzu käme dann noch eine zweijährige Bauphase mit Vollsperrung. Eine Behelfsbrücke im Umfeld sei ebenfalls nicht möglich. »Eine Landesstraße hat die Funktion, den Verkehr fließen zu lassen – und dazu gehören auch Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht«, sagte Planerin Jelena Delic. Seit dmehr als zwei Jahren ist die Brücke für diese Fahrzeuge gesperrt.

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