»Tag des offenen Denkmals«: An 19 Stationen gibt es in der Region tolle Einblicke
Kulturschätze im Kreis Höxter erleben

Kreis Höxter (WB). Oft fährt man im Alltag nur an ihnen vorbei – dabei haben die steinernen Zeugen der Vergangenheit, die vielen Denkmale im Kulturland Kreis Höxter, viel zu »erzählen«. Zum »Tag des offenen Denkmals« am Sonntag, 8. September, können interessierte Bürger kostenfrei gleich 19 Stationen besuchen und unter die Lupe nehmen.

Sonntag, 08.09.2019, 12:05 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 12:34 Uhr
Die Optische Telegrafenstation Oeynhausen (Nieheim) kann am Sonntag, 8. September, ebenfalls besichtigt werden. Foto: Harald Iding

Tausende Denkmale öffnen deutschlandweit ihre Türen und laden ein, sonst Verschlossenes oder Unbekanntes neu zu entdecken. Die Deutsche Stiftung Denkmalsschutz (DSD), die den Aktionstag bundesweit koordiniert, hat das Programm jetzt veröffentlicht. Anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums steht der »Tag des offenen Denkmals« unter dem zentralen Motto »Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur«. DSD-Vorstand Dr. Steffen Skudelny betont dazu im Vorfeld: »Viele Denkmale, die uns heute selbstverständlich erscheinen, waren zu ihrer Entstehungszeit modern und revolutionär.« In dem aktuellen Programm zum Aktionstag lassen sich Denkmale nach Regionen, Gattungen oder nach barrierefreien Zugängen suchen und filtern. Besonders praktisch sei der »Merkzettel«, mit dem sich Besucher ihre ganz individuelle Denkmalroute unter »www.tag-des­offenen-denkmals.de« zusammenstellen und ausdrucken können. Nachfolgend eine erste Übersicht für den Kreis am 8. September.

Bahn-Stellwerk Do: (11 bis 18 Uhr) Brakeler Straße, Bahnübergang am Ortseingang von Bad Driburg; das mechanische Stellwerk war 1911 bis 2008 in Betrieb; nach Stilllegung wurde die Stellwerkstechnik fast vollständig ausgebaut; die Restaurierung erfolgte durch die Bad Driburger Eisenbahnfreunde.

Bahn-Stellwerk Dwf: (10 bis 18 Uhr), Brunnenstraße 3; nach Stilllegung ist das mechanische Stellwerk verkauft und zur Gaststätte umgebaut worden.

Zum Tag des offenen Denkmals 2019: Stationen im Kulturland

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  • Kloster Brenkhausen

    Kloster Brenkhausen

    Foto: Harald Iding
  • Abtei Marienmünster

    Foto: Harald Iding
  • Abtei Marienmünster

    Foto: Harald Iding
  • Burg Dringenberg

    Foto: Harald Iding
  • Burg Dringenberg

    Foto: Harald Iding
  • Burg Dringenberg

    Foto: Harald Iding
  • Welterbe Westwerk Corvey

    Foto: Harald Iding
  • Welterbe Westwerk Corvey

    Foto: Harald Iding
  • Welterbe Westwerk Corvey

    Foto: Harald Iding
  • Welterbe Westwerk Corvey

    Foto: Harald Iding
  • Welterbe Westwerk Corvey

    Foto: Harald Iding
  • Ackerbürgerhaus von 1798 in Nieheim (Schäferstraße 8)

    Foto: Harald Iding
  • Optische Telegrafenstation Nieheim-Oeynhausen

    Foto: Harald Iding
  • Optische Telegrafenstation Nieheim- Oeynhausen

    Foto: Harald Iding
  • Kloster Brenkhausen

    Foto: Harald Iding
  • Kloster Brenkhausen

    Foto: Harald Iding
  • Historisches Rathaus in Bad Driburg-Dringenberg

    Foto: Harald Iding
  • Altes Pfarrhaus in Marienmünster-Löwendorf

    Foto: Harald Iding
  • Altes Bahn-Stellwerk Do, Ortseingang Bad Driburg

    Foto: Harald Iding
  • Altes Bahn-Stellwerk Dwf, Brunnenstraße Bad Driburg

    Foto: Harald Iding

Burg Dringenberg: (10 bis 17.30 Uhr), Burgstraße in Dringenberg; 1318 bis 1323 von Bischof Bernhard erbaut – ehemalige Sommerresidenz der Paderborner Bischöfe.

Historisches Rathaus: (12 bis 17.30 Uhr), Burgstraße 30 in Dringenberg; zweigeschossiges Fachwerkgebäude aus dem 16. Jh. mit Kreuzgewölbekeller von etwa 1320; seit 2005 ein Kulturhaus.

Schöpfemühle: (12 bis 17.30 Uhr), Ösetal in Dringenberg; Technisches Denkmal, 1545 von Hermann von Viermunden erbaut.

Ehemaliges Haus Gaentzsch: (14 bis 18 Uhr), Am Markt 6a in Brakel; zweigeschossiges Fachwerkgiebelhaus des 19. Jhs – wird heute als neue Verwaltungsnebenstelle der Stadt genutzt.

Haus 33 des Adelshofes Heistermann von Ziehlberg : (11 bis 16 Uhr), Westerbachstraße 33 in Höxter; Fachwerkrenaissancegebäude von 1610. In dem Erd- und Obergeschoss soll das »Forum Anja Niedringhaus« entstehen.

Koptisch-Orthodoxes Kloster: (8 bis 20 Uhr), Propsteistraße 1a in Brenkhausen; um 1240 wurde das Kloster gegründet; 1993 übernahm die Koptisch-Orthodoxe Kirche den Gebäudekomplex.

Welterbe Westwerk Corvey: (10 bis 18 Uhr); Corveyer Allee; die ehemalige Benediktinerabtei war ein bedeutendes Kloster und ein steinernes Monument mit hohem Symbolcharakter – seit 2014 Unesco-Weltkulturerbe.

Abtei Marienmünster: (11 bis 17 Uhr), ehemalige Benediktinerabtei, gegründet 1128; die früheren Scheunengebäude wurden zu einem Kulturzentrum umgebaut.

Altes Pfarrhaus Löwendorf: (13 bis 17 Uhr), Löwendorf 7 – Vierständer-Hallenfachwerkhaus von vor 1650, heute Betriebssitz einer Schäferei; seit Juni 2018 erfolgt eine umfassende Restaurierung.

Ackerbürgerhaus von 1708: (10 bis 17 Uhr); Schäferstraße 8 in Nieheim – ein in Sanierung befindliches Ackerbürgerhaus anno 1708 mit altem Krämerladen.

Peter-Hille-Haus: (11 bis 15 Uhr), Erwitzen Hausnummer 28 – Stätte zum Andenken an Peter Hille.

Optische Telegrafenstation Oeynhausen: (11 bis 18 Uhr), Finnstätte, Nr. 32 der preußischen opt. Telegrafenlinie Berlin-Koblenz, Stationszimmer mit Stellapparat.

Bahnhof Wrexen: (11 bis 18 Uhr), Briloner Straße 99 in Warburg, ehemaliger Fürstenbahnhof.

Forsthaus Calenberg: (11 bis 16 Uhr), Kohlbreite 1 in Warburg/Calenberg – das Forsthaus und der Wasserturm liegen in einem historischen Landschaftspark.

»Alte Eisenbahn« Willebadessen: Führungen 11 und 15 Uhr, ehem. Großbaustelle von 1848. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz »Alte Eisenbahn«, L 763.

Schloss Willebadessen: (10 bis 18 Uhr), Klosterhof 2; ehem. Benediktinerinnenkloster von 1149; zerstört im 30-jährigen Krieg, danach Wiederaufbau (Barock).

Bierbaums Nagel: (13.30 Uhr), Am Eggeweg, Borlinghausen; alter Aussichtsturm von 1849 – Herr Bierbaum war einst der Besitzer des Ritterguts Borlinghausen.

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