Verdienter Unternehmer- Vereine trauern - Einsatz für Unfallchirurgie in Höxter
Trauer um Busunternehmer Ansgar Risse

Höxter (WB/rob). Im Alter von 75 Jahren ist der Busunternehmer Ansgar Risse aus Höxter plötzlich verstorben.

Donnerstag, 01.08.2019, 09:25 Uhr aktualisiert: 01.08.2019, 12:32 Uhr
Busunternehmer Ansgar Risse hat sich immer sehr für seine Heimatstadt Höxter eingesetzt. Er ist jetzt verstorben. Foto: M. Robrecht

Dem Höxteraner war es nicht vergönnt, aus den Ferien nach Höxter zurückzukehren. Er starb nach kurzer schwerer Krankheit im Urlaub. Viele Menschen kennen den Verstorbenen als engagierten Firmenchef und auch über Jahrzehnte als eine der Säulen der katholischen St.-Nikolai-Kirchengemeinde. In Gremien und Vereinigungen war er dort ehrenamtlich aktiv. Zuletzt hat er sehr engagiert zusammen mit anderen für die Rückführung der Unfallchirurgie vom Brakeler Krankenhaus ans St.-Ansgar-Krankenhaus gekämpft. Sogar Demonstrationen hat er mitorganisiert.

Sein Höxter war Ansgar Risse wichtig, und wenn er ein Ziel für relevant erkannt hatte, dann versuchte er, die Dinge anzupacken und zu lösen – so wie bei der Initiative des Heimat- und Verkehrsvereins Höxter für lastwagenfreiere Innenstadtstraßen.

Auch der Katholische Kaufmännische Verein (KKV) drückt seine Trauer aus. Felix Grothe schreibt: »Sein Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer. Ansgar Risse ist seit vielen Jahren in der Ortsgemeinschaft KKV Höxter Corvey tätig gewesen. Von 1986 bis 1994 war er Vorsitzender, dann Beisitzer und von 2001 bis 2013 maßgeblich im gemeinschaftlichen Vorstand tätig.« Für diese Aufgaben zum Wohle und Verantwortung der Gemeinschaft erhielt er die Ehrenurkunde des KKV Höxter Corvey. Unvergessen sind die Reisen, Veranstaltungen und schönen Feste, die er mit seiner Ehefrau Elisabeth organisierte.

Vom Diözesanverband Paderborn wurde Risse am 3. März 2006 mit der höchsten Auszeichnung, der »Kreuzschiffplakette«, ausgezeichnet. Mit dieser Plakette werden Personen geehrt, die sich in besonderem Maße um den KKV verdient gemacht haben. »Wir danken Ansgar Risse für seinen ehrenamtlichen Einsatz. Wir gedenken seiner in stiller Trauer und behalten ihn in guter Erinnerung. Seiner Ehefrau Elisabeth und seiner Familie mit Kindern und Enkeln gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.«

Auch der HVV Höxter trauert um Ansgar Risse: » 52 Jahre war er nicht nur Mitglied des Vereins, sondern engagierte sich auch im Beirat, wo er viele Anregungen zu verkehrspolitischen Themen gab. Hier übernahm er auch den Arbeitskreis Verkehr im HVV und arbeitete Alternativen zum Verkehrskonzept der Stadt Höxter aus. Die von ihm initiierte Unterschriftenaktion zur Reduzierung des Schwerlastverkehrs durch die Weser- und Westerbachstraße war ein großer Erfolg. Die Mitglieder des Vereins werden die geselligen Stunden in seiner Scheune in guter Erinnerung behalten, die er mit seiner Ehefrau Elisabeth immer so liebevoll herrichteten. Seiner Familie gilt unser aufrichtiges Mitgefühl und Anteilnahme«, so der Vorsitzende Norbert Drews.

Das bekannte Busunternehmen Risse in Höxter in der Lüre wird seit Jahren von Bernhard Risse, dem Sohn des Verstorbenen geführt.

Die Trauerfeier für Ansgar Risse findet am Freitag, 2. August, um 12 Uhr in der St.-Nikolai-Kirche statt. Die Beisetzung erfolgt später im Familienkreis. Eine Messe ist am Sonntag, 4. August, um 10.30 Uhr in der St.-Nikolai-Kirche.

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