Schüler wollen Zeichen setzen gegen verfehlte Umweltpolitik
Jugend demonstriert in Höxter

Höxter (WB/hai). Die Jugend ist am Freitag, 5. Juli, wieder für die Umwelt auf die Straße gegangen. In Höxter haben sich laut Polizei etwa 50 Teilnehmer auf den Weg gemacht.

Freitag, 05.07.2019, 16:55 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 16:58 Uhr
In Höxter sind Jugendliche wieder auf die Straße gegangen, um sich für den Planeten stark zu machen. Foto: Harald Iding

»Klima und Umwelt schützen, die Natur erhalten« und »Grüner wird’s nicht« steht auf den Plakaten. Auch die Partei »Die Linke«, die NRW Jusos sowie Erwachsene marschierten mit. Zu ihren Aussagen gehörten: »Es sind unsere Kinder. Es ist ihre Zukunft.« Der angemeldete Demonstrationszug wurde von Streifenwagen begleitet. Die Demo verlief laut der Beamten friedlich.

Drastischer Wandel nötig

»Wir brauchen einen drastischen Wandel« – das sagen nicht nur die jungen Klimaaktivisten, die sich auf dem Marktplatz in Höxter zusammengefunden haben. Auch viele Erwachsene unterstützen sie. »Wir Alten haben es verbockt«, gesteht Herbert Fritze (68) und macht sich mit den anderen Demonstranten auf den Weg durch die Stadt Höxter.

Kreative Plakate, die mit Sprüchen wie »Euch gehen die Ausreden aus, uns die Zeit!« oder »Klima: Alarm ist Muss!« aus der Menge hervorstachen, kreierten eine besondere Atmosphäre. Die Organisatoren Loreen Lensdorf und Tim Vollert von dem JUSO-Team führten den Protestmarsch an und setzten ein Zeichen gegen die aus ihrer Sicht verfehlte Klimapolitik. »Keine Toleranz für Klimaignoranz!«, lautet einer der vielen Ausrufe, mit denen sie die Demonstranten anführten.

 

Protest in Höxter: Jugend geht für Umwelt auf Straße

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  • Protest in Höxter: Jugend geht für Umwelt auf   Straße
Foto: Antonia Johlen
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Auch die Partei »Die Linke« war unter anderem durch Jürgen Volacek vertreten. Er sagte, er würde teilnehmen, »um auf die Unfähigkeit der Macht habenden Politiker aufmerksam zu machen«. Er kritisiert das Verhalten dieser und fordert alle dazu auf, durch umweltschonendes Verhalten einen Schritt in die richtige Richtung zu tun.

Nach dem Protestmarsch durch die Höxteraner Innenstadt trafen sich alle wieder auf dem Marktplatz, um an einer Kundgebung teilzunehmen. Viele enthusiastische Jugendliche waren einer Meinung: »Wir wollen zeigen, dass uns das Klima auch außerhalb der Schule wichtig ist und wir dafür nicht schwänzen müssen.« Die 14-jährigen Anne, Deborah und Konstantin fühlen sich verantwortlich. Dieses Thema betreffe alle und »solange Erwachsene die Türen versperren, sei kein tolles Leben in Zukunft garantiert«.

Öffentliche Verkehrsmittel

Für Lena (15) steht fest: »Meine Kindeskinder sollen diese Erde auch noch erleben dürfen.« Jasper (15) ergänzt, dass eine Ermäßigung der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln auch dazu beitragen könne, etwas für unsere Umwelt zu tun. Beendet wurde diese Demonstration durch eine eindrucksvolle Rede von Loreen Lensdorf. »Ich fühle mich ohnmächtig, weil unser System die Natur ausbeutet!« Allen Beteiligten gab sie an diesem Nachmittag auf den Weg: »Wir brauchen einen drastischen Wandel in dieser Gesellschaft!«

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