Erster Spatenstich für Höxters neue Schwimmhalle – Baubeginn des Zehn-Millionen-Euro-Projekts – mit Video
Neues Hallenbad soll Ende 2020 fertig sein

Höxter (WB). Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat der Bau des neuen Hallenbades in Höxter am Dienstag auch offiziell begonnen. Zehn Millionen Euro soll das neue Gebäude am Schulzentrum kosten .

Mittwoch, 03.07.2019, 11:47 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 14:50 Uhr
Erster Spatenstich für Höxters neues Hallenbad an der Lütmarser Straße am Dienstag: Bürgermeister Alexander Fischer (3. von rechts) mit Verwaltungsmitarbeitern, Ratsmitgliedern, Bäderausschussmitgliedern und am Bau beteiligten Firmen. Foto: Michael Robrecht

Erster Spatenstich für Höxters neues Hallenbad

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  • Erster Spatenstich für Höxters neues Hallenbad
Foto: Antonia Johlen und Jana Kunz
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Wichtige Nachricht für die Kommunalpolitiker: Architekt Hokan Nummelin vom holländischen Büro Hooper Architects und Projekt-Koordinator Bernard Hardick zeigten sich überzeugt, dass die veranschlagte Bausumme ausreicht. Bei den Ausschreibungen habe man sogar unter den kalkulierten Beträgen gelegen, freute sich Hardick. Das sei aber ein regionales Phänomen: »In Düsseldorf wäre das zurzeit nicht möglich.« Jetzt habe man einen finanziellen Puffer, falls es beispielsweise beim Gewerk »Fliesen« preislich wie überall am Bau teurer werde.

Die Bauleitung lobte die enge Zusammenarbeit mit der Höxteraner Stadtverwaltung und der Politik im Bäderausschuss. Viele Details und Fragen könnten in Höxter schnell geklärt werden. Das Gebäude soll die neue Visitenkarte der Stadt an der exponierten Lage an der Kreuzung Lütmarser Straße/Westerbachstraße sein. Die auffällige rundliche Hallenbadfassade im Stil der 30er Jahre mit hölzerner Verkleidung und die moderne Architektur auf der Seite der Realschule kam bei Politik und Bürgerschaft schon bei der Präsentation gut an – ein Entwurf ohne viel »Gedöns«, hieß es.

Im Ausführungsplan sind drei Becken geplant: ein 1,80 Meter tiefes Schwimmbecken mit 312 Quadratmetern Wasserfläche und fünf Bahnen, ein Drei-Meter-Sprungturm an dem tieferem Beckenteil, ein zwölf mal acht Meter großes Lehrschwimmbecken mit Hubboden und ein Kinder-Eckbecken von 40 Quadratmetern. Zweckmäßig sind die Umkleiden, ein Kassen-Foyer und die Umläufe um die Becken sowie Parkflächen direkt am Gebäude geplant.

Bürgermeister Alexander Fischer begrüßte zum ersten Spatenstich auf dem Hallenbadgelände, wo schon seit Tagen Erdarbeiten laufen , Vertreter von Politik, Baufirmen, Architekten und reichlich Medienvertreter – ist dieser Spatenstich doch nach jahrelanger Bäderdebatte in Höxter ein Ereignis. »Mit dem im Frühjahr 2018 gefundenen Bäderkompromiss haben wir eine gute und für alle vertretbare Lösung erzielt«, erklärte Fischer. Man wolle keine Zeit verlieren und das Hallenbad Ende 2020 eröffnen. Der Lärmschutzwall sei abgebaggert, Vermessungen und Erdarbeiten zur Vorbereitung der 4,50 Meter tiefen Baugrube direkt nach Pfingsten angelaufen. »Wir schulden es unseren Bürgerinnen und Bürgern, dass das Hallenbad zeitnah gebaut wird. Natürlich kann es bei einem solchen Großprojekt immer wieder zu unvorhersehbaren Komplikationen kommen. Mit dem Projektmanagementunternehmen Constrata haben wir jedoch einen erfahrenen Partner am Bau«, erklärte der Bürgermeister.

Fischer wies darauf hin, dass es nur mit Fördergeldern möglich gewesen sei, das Hallenbadprojekt zu schultern. Daher dankte er namentlich Christine Bußmann von der Oberfinanzdirektion NRW für die Unterstützung.

Bäderausschuss-Vorsitzender Stefan Berens erinnerte gegenüber dem WESTFALEN-BLATT beim Baubeginn daran, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase maßgeblich dazu beigetragen habe, dass Höxter Fördermittel für das Bad vom Bund bekommen habe. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte über die Förderanträge des Programms »Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur« entschieden: Einen Förderbetrag von vier Millionen Euro durfte Höxter für das neue Hallenbad verbuchen. Die Finanzierung des Betriebes sollte, so die Auflage, durch einen steuerlichen Querverbund gesichert und ein Eigenbetrieb Bäder gegründet werden.

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