Neue Höxteraner Rettungswache nach 21 Monaten Bauzeit feierlich eröffnet
»Zeit des Improvisierens ist vorbei«

Höxter (WB). Die neue Höxteraner Rettungswache in der Luisenstraße ist jetzt offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Am Dienstag nach Pfingsten nehmen die Mitarbeiten ihren Dienst in der neuen, hochmodernen Wache auf.

Freitag, 07.06.2019, 06:00 Uhr
Der symbolische Schlüssel ist übergeben. Der reguläre Dienst in der neuen Höxteraner Rettungswache an der Luisenstraße beginnt am Dienstag nach Pfingsten (von links): Georg Beverungen (Stadt Höxter), Architekt Andreas Breithaupt, Bürgermeister Alexander Fischer, Jürgen Schmits (Leiter der Feuerwehr Höxter) und Stefan Fellmann (Stadt Höxter). Foto: Sylvia Rasche

Schon seit mehr als 100 Jahren gibt es in Höxter eine Rettungswache, »allerdings wurden die Patienten 1914 noch mit einem zweirädrigem Transportwagen ins Krankenhaus gebracht«, erinnerte Höxters Bürgermeister Alexander Fischer während der feierlichen Eröffnung. Im neuen Gebäude haben nun sechs modern ausgestattete Rettungswagen Platz. 2015 habe man mit den ersten Planungen für die neue Wache auf dem Grundstück des ehemaligen Hallenbades begonnen. Im August 2017 startete die Bauphase. Nach 21 Monaten ist nun alles bezugsfertig.

»Schnelle Hilfe ist Standard«

Architekt Andreas Breithaupt stellte heraus, dass »schnelle Hilfe im Notfall heute als Standard« angesehen werde und die neue Wache somit auch den Standort Höxter stärke. Auf 1078 Quadratmetern Grundfläche sei das moderne Gebäude entstanden. Städtebaulich habe man sich zum Beispiel mit dem Satteldach der Umgebung angepasst, so Breithaupt. »Die Zeit des Improvisierens ist vorbei«, verkündete Jürgen Schmits, Leiter des Rettungsdienstes Höxter, erleichtert. Seine Mitarbeiter hätten nun beste Rahmenbedingungen – das steigere auch die Motivation und die Einsatzbereitschaft.

Neue Rettungswache in Höxter eingeweiht

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Foto: Sylvia Rasche
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Fit für die Zukunft

Schmits führte interessierte Besucher nach dem offiziellen Festakt durch die neuen Räume. So gibt es in der neuen Wache ein eigenes Appartement für den diensthabenden Notarzt sowie acht Rückzugsräume, die die Mitarbeiter während ihrer Bereitschaftszeiten nutzen können. »In den früheren Aufenthaltsräumen mit Sofaecke fand man mit zehn Personen kaum Ruhe. Das ist jetzt besser gelöst«, betonte Schmits. Es gibt zudem unter anderem einen modern ausgestatteten Schulungsraum sowie einen Aufenthaltsraum, dazu Sanitärräume, Möglichkeiten zur Reinigung kontaminierter Fahrzeuge und Arbeitskleidung. »Wir sind baulich fit für die Zukunft«, stellte Schmits während der Eröffnung heraus. 25 fest angestellte Mitarbeiter und drei Auszubildende sind aktuell in der Wache beschäftigt.

Eine Wache der kurzen Wege

Es ist eine Wache der kurzen, schnellen Wege. »So sparen die Rettungskräfte im Notfall wertvolle Sekunden«, erklärte Bürgermeister Alexander Fischer. Pater Thomas Wunram, Leiter der Notfallseelsorge im Kreis Höxter und Rektor des Gymnasiums St. Kaspar in Neuenheerse, segnete das neue Gebäude.

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