Rettungswache der Stadt Höxter eröffnet am 6. Juni
Mehr Platz und kurze Wege

Höxter (WB/AZ). Mehrfach ist der Termin für die Eröffnung der Rettungswache in der Luisenstraße verschoben worden. Aber am 6. Juni wird sie offiziell eröffnet. Nach Pfingsten wollen die Rettungskräfte dann voll in die neue Wache einziehen, berichtet der Chef Jürgen Schmits.

Mittwoch, 05.06.2019, 05:10 Uhr aktualisiert: 05.06.2019, 05:30 Uhr
Jürgen Schmits, Leiter der Feuerwehr Höxter, freut sich auf den bevorstehenden Umzug in die neue Rettungswache an der Luisenstraße in Höxter. Nach Pfingsten soll der Umzug abgeschlossen sein. Zuvor wird die Wache am 6. Juni offiziell eröffnet.

Ein Umzug, der mit Sehnsucht erwartet worden ist. Die neue Rettungswache sei für 30 Einsatzkräfte ausgelegt, so Schmits. Allein 25 Kräfte seien fest angestellt, hinzu kommen unter anderem Auszubildende. Die steigende Mitarbeiterzahl war einer der Gründe für den Neubau. Schmits nennt darüber hinaus weitere Vorteile: So seien die Hallen auf die neuen Dimensionen der Fahrzeuge ausgelegt, die Laufwege seien kurz, was zu kurzen Ausrückzeiten führe. Darüber hinaus gibt es einen Bereich, in dem kontaminierte Fahrzeuge und Uniformen gereinigt werden können – die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung. Außerdem gibt es getrennte Sanitäranlagen für Männer und Frauen. Momentan sind drei Vollzeitkräfte und zwei Auszubildende weiblich, so Schmits.

Rettungswache Höxter wird eröffnet

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  • Rettungswache Höxter wird eröffnet
Foto: Angelina Zander
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Einrichtung ist schlicht und modern

Die Einrichtung der Rettungswache ist schlicht und modern. Die Farben Grau und Weiß bestimmen Gestaltung. »Es ist ein Funktionsbau«, sagt Schmits. Und dieser ist vor allem darauf ausgelegt, dass die Einsatzkräfte im Notfall schnell losfahren können. Deshalb sind die Aufenthalts- und Schlafräume im Erdgeschoss platziert – das Apartment des Notarztes und ein Seminarraum sind dagegen im Obergeschoss.

Auf den Fluren und in den Räumen hängen Monitore – ein weiterer Faktor, der beim schnellen Ausrücken eine Rolle spielt. Dort wird laut Schmits bei einer Alarmierung die Strecke zum Einsatzort dargestellt. »Dort wird die Anfahrtsstrecke und eine Übersichtskarte angezeigt«, so Schmits. Dieses System ergänze die Text-Nachricht auf dem Meldeempfänger. »Wir können Sekunden sparen, die wir auf die Straße bekommen.«

Umzug soll Anfang kommender Woche abgeschlossen sein

Mit der Inneneinrichtung seien die Einsatzkräfte bereits von der alten in die neue Rettungswache gezogen. Dazu zählt zum Beispiel das Medikamentenlager, denn die Möblierung im Neubau ist bereits vorhanden. Es werde angestrebt, mit Beginn der kommenden Woche in das neue Gebäude eingezogen zu sein. Dort gibt es jetzt einen Aufenthaltsraum mit Küche, der geteilt werden kann, wodurch ein zusätzlicher Besprechungsraum entsteht. Die Fahrzeughalle bietet Platz für sechs Fahrzeuge. Ein weiterer Stellplatz ist baulich abgetrennt. Dieser ist für kontaminierte Fahrzeuge vorgesehen. Acht Bereitschaftsräume für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes, Umkleiden und Lagerräume ergänzen die Ausstattung.

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