Spektakuläre Großübung »Wesersturm« in Höxter – mit Video
Mehr als 700 Helfer proben Ernstfall

Höxter (WB). Das Dach einer Werkshalle mit Gefahrgut stürzt ein, auf der Weser kollidieren zwei Schiffe. Eins hat Chemikalien an Bord und bleibt im Corveyer Hafen liegen. Das zweite wird auf dem Fluss abgetrieben. Für die Verletzten geht es um Minuten. Gleichzeitig machen umgestürzte Bäume Straßen und Wege unpassierbar. Dieses Szenario nach einem Sturmtief haben mehr als 700 Einsatzkräfte am 1. Juni geübt.

Samstag, 01.06.2019, 15:19 Uhr aktualisiert: 02.06.2019, 14:40 Uhr
Verletzte, die mit gefährlichen Chemikalien in Berührung gekommen sind, müssen versorgt werden. Foto: Sabine Robrecht

So spektakulär war die Großübung “Wesersturm” in Höxter

1/139
  • So spektakulär war die Großübung “Wesersturm” in Höxter
Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht
  • Foto: Sabine Robrecht

Die Ursache für die simulierte Katastrophenlage in Höxter und den umliegenden Städten – der Orkan – hat der spektakulären Großübung ihren Namen gegeben: »Wesersturm«. »Uns ist es wichtig, verlässlich Vorsorge zu treffen und auf den Ernstfall vorbereitet zu sein«, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher zu Beginn das Ziel der Offensive.

Kreisbrandmeister Rudolf Lüke und sein Stellvertreter Jürgen Schmits leiten die Übung. Lüke würdigt zum Auftakt im Kreishaus den Einsatz der Ehrenamtlichen, die sich zum Wohl der Mitmenschen einsetzen und jederzeit bereit sind, ihre Freizeit in Einsätze, Übungen und Fortbildungen zu investieren.

»Seit neun Monaten planen wir das Ganze«, erläutert Jürgen Schmits den langen Vorlauf. »Es geht nicht darum, die Einsatzleiter oder Helfer zu prüfen, sondern die Kommunikation zwischen den Beteiligten zu üben.«

Kurz vor Schluss zieht Schmits ein zufriedenes erstes Fazit. Er habe von den Einsatzkräften keine Rückmeldung darüber erhalten, dass etwas nicht funktioniert hat. »Die genauen Evaluierungen der nächsten Tage werden zeigen, wo wir gegebenenfalls Verbesserungen oder Veränderungen in den Konzepten vornehmen sollten.«

Zu den herausfordernden Aufgaben bei schweißtreibenden Wetterbedingungen gehörte es, Verletzte, die mit gefährlichen Stoffen in Berührung gekommen waren, zunächst zu dekontaminieren. Die Einsatzkräfte trugen spektakuläre Schutzanzüge. Gleichzeitig galt es, die Verletzten erstzuversorgen und dann auszuloten, wer von ihnen wie schnell ins Krankenhaus muss. Nahe dem Sägewerk in Corvey, das die Gefahrgut-Halle mit dem eingestürzten Dach simulierte, waren Dekontaminations- und Behandlungsplätze aufgebaut. Hand in Hand und unter Hochspannung arbeiteten die Helfer zusammen.

Parallel zu diesen Einsätzen probte die DLRG bei Corvey die Rettung von Verletzten. Der Landesverband Westfalen hatte das ganze Wochenende über mit mehreren Wasserrettungszügen seine jährliche Einsatzübung auf der Weser bei Höxter durchgeführt. In diesem Rahmen beteiligten sich mehrere Wasserrettungszüge an der Großübung »Wesersturm«.

Insgesamt waren bei dieser Großübung mehr als 700 Helfer der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter Unfallhilfe auf den Beinen. Im Rahmen der überörtlichen Hilfeleistung im Zuge der Landeskonzepte waren Einsatzkräfte aus ganz NRW dabei. Eingebunden waren auch die Führungsunterstützung der Bezirksregierung und das St.-Ansgar-Krankenhaus Höxter. 120 Fahrzeuge rückten zu den verschiedenen Einsatzorten aus.

Kreisbrandmeister und Übungsleiter Rudolf Lüke hat ebenso wie Kreisdirektor Klaus Schumacher wenige Stunden nach Abschluss der Übung ein positives Resümee gezogen. Rudolf Lüke: »Die Übung ist gut verlaufen. Die praktische Einsatzerfahrung ist für die Zusammenarbeit der einzelnen Konzepte sehr aufschlussreich. Daraus werden wir Verbesserungen für künftige Einsätze ableiten.«

Kreisdirektor Klaus Schumacher dankt im Namen des Kreises Höxter allen Einsatzkräften der Hilfsorganisationen für ihr kompetentes Handeln und ihr herausragendes Engagement. »Auch danke ich allen, die auf vielfältige Weise zum Gelingen beigetragen haben, insbesondere durch die gute Vorbereitung und Organisation sowie der Bundeswehr und dem Herzoglichen Haus für die Bereitstellung von Flächen.«

 

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6657809?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2516020%2F
Gerüchte in der SPD: Esdar gegen Hartmann?
Bundestagsabgeordnete Wiebke Esdar. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker