Studie: »Höxter hat Top-Reha-Klinik« - erster Spatenstich für erstes Lazarett vor 80 Jahren
Komplett-Umzug in neue WBK im Juli und August

Höxter (WB). Der Neubau der Asklepios Weserberglandklinik in Höxter soll im Juli und August bezogen werden. Zurzeit sind die Handwerksfirmen mit dem Innenausbau der mehrflügeligen neuen WBK beschäftigt. Ab September werden der Altbau von 1939 und das Hochhaus von 1969 abgerissen.

Dienstag, 07.05.2019, 21:11 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 21:30 Uhr
So ist das Gelände der Weserberglandklinik in Höxter noch nie fotografiert worden: vorne links der dreiflügelige Neubau, dicht daran der Erweiterungskomplex mit Hochhaus von 1969; ganz rechts das Seniorenhaus von 1996. Der Kern-Lazarettbau von 1939 wird größtenteils verschwinden, das Hochhaus mit Anbauten auch. Foto: Michael Klören

WBK Höxter: Ansichten aus 80 Jahren Klinik

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Foto: WB-Archiv, WBK-Archiv, Michael Robrecht
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Den neuen Zeitplan erläuterte Rüdiger Pfeifer, Geschäftsführer der Klinik, gestern dem WESTFALEN-BLATT. Der Kostenrahmen des 25-Millionen-Euro-Projektes und auch die ungefähren Zeitvorstellungen würden eingehalten, sagte der Manager. Viele der Gerüste am 14.500 Quadratmeter umfassenden Neubau sind bereits abgebaut. 180 Betten werden in den mit Balkonen versehenen Zimmern angeboten. Verwaltung und die Abteilungen mit neurologischem und geriatrischem Angebot werden in zwei Monaten mit dem Umzug, was eine logistische Leistung bedeutet, beginnen.

Erinnert wird in diesem Jahr daran, dass der erste Spatenstich für die 1939 als Wehrmachts-Lazarett geplante Klinikanlage auf 220 Metern hoch über Höxter genau 80 Jahre her ist. Die WBK konnte bis 1945 nicht fertig gestellt werden, dann wurden dort im notdürftig hergerichteten Lazarettkomplex 500 tuberkulosekranke russische Ex-Kriegsgefangene, britische Truppen, Flüchtlinge und die Bahn einquartiert. Im Dezember 1949 entstanden die Pläne für die erste bedeutende deutsche Reha-Klinik von Wolf Fahrenberg und Dr. Ferdinand Huneke mit weiteren Ärzten und Geldgebern. Fahrenbergs Frau Marga hat zum 40. WBK-Bestehen über jene Jahre eine Schrift verfasst. Sie berichtet von Kasernenmöbeln und einen kaputten Feldweg zur Klinik sowie fehlender Medizintechnik und einem Pflegesatz von sieben Mark pro Patient und Tag.

WBK Höxter: Neubau kurz vor Vollendung

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Foto: Michael Robrecht, Luftbilder (3) Michael Klören
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1966 wurde der erste Erweiterungsbau errichtet; 1969, also vor 50 Jahren, das Hochhaus. Zahlreiche prominente Patienten kamen in die wegen des neuartigen Reha-Angebotes schnell bekannt gewordene WBK: Teile der Fußball-WM-Mannschaft 1954 mit Helmut Rahn, der letzte Reichspräsident Großadmiral Karl Dönitz nach seiner Haft im Kriegsverbrechergefängnis Berlin- Spandau, Bundes- und Landesminister sowie Wirtschaftsführer, Scheichs und Schauspieler wie »Tegtmeier« Jürgen von Manger. Tausende Patienten strömten in die Klinik, die zeitweise über 500 Betten und eben so viele Mitarbeiter hatte.

Die Altbauten werden ab September bis auf das wuchtige gelbe Eingangsgebäude und einem Seitenflügel abgerissen; auch das Hochhaus mit Anbauten verschwindet. Es stehen dann noch Altbaurest, Seniorenhaus und Neubau. Geschäftsführer Pfeifer kündigte eine offizielle Eröffnung für Sommer 2020 an. Dann seien der Bauschutt vor Ort verteilt, die Anlagen hergerichtet. Neue Parkplätze würden gebaut und noch ein Speisesaal angebaut. Weiteres Personal werde eingestellt.

Die Asklepios Weserbergland-Klinik gehört 2019 zu den Top-Rehakliniken Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer Studie des Nachrichtenmagazins Focus. Die WBK überzeuge durch eine besonders hohe Reputation in Fachkreisen und ihr medizinisches Angebot – wie seit 70 Jahren. Erstmals hat die WBK jetzt ein »Newsletter« herausgegeben, um Patienten und Bürger besser zu informieren.

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