Gelebte Integration im Team: »Mülleimer-Kunstaktion« in Höxter kommt an
Bürger gestalten sich ihre Stadt schön

Höxter (WB). Sie können richtig stolz auf das Ergebnis sein: Im Rahmen einer Feierstunde und Freiluftausstellung haben die Beteiligten eines inklusiven Kunstprojektes auf der Wallanlage in Höxter ihre künstlerisch gestalteten Mülleimer der Öffentlichkeit erstmals präsentiert.

Montag, 06.05.2019, 13:36 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 13:38 Uhr
Kreativ gestaltete Mülleimer sind das Ergebnis eine inklusiven Kunstprojektes. Foto: Harald Iding

Noch vor Wochen hingen die stählernen Eimer unansehnlich und unbeachtet am Wall und am Berliner Platz. Claudia Pelz-Weskamp: »Im Februar haben dann 16 Leute in acht Teams mit viel Spaß und Freude im Rahmen eines Lackier-Workshops in der Firma von Barbara Golüke das neue Projekt umgesetzt. Dabei haben behinderte und nicht behinderte Teilnehmer eng zusammengearbeitet.«

Inklusionsgedanken fördern

Mit diesem Workshop im Rahmen der diesjährigen Frauenaktionswochen wollten die Initiatoren dazu beitragen, den Inklusionsgedanken zu fördern, die Stadt Höxter sichtbar attraktiver zu gestalten und auch die Bürgerschaft dafür zu sensibilisieren, selbst etwas zur Verschönerung beizutragen.

Das ist ihnen auch gelungen, wenn man die fertigen Werke sieht, die am Wochenende im Rahmen einer kleinen Freiluftausstellung zusammen mit Fotos über den Entstehungsprozess zu sehen waren. »Nach und nach sollen die verschönerten Mülleimer nun angebracht werden, das erste Modell kann schon genutzt werden«, so Claudia Pelz-Weskamp (Gleichstellungsbeauftragter der Stadt Höxter) stellvertretend für alle Frauen, die bei der Aktion mitgemacht haben.

Mehrere Veranstalter haben mitgewirkt

Übrigens haben an diesem inklusiven Kunstprojekt gleich mehrere Veranstalter mitgewirkt: die Lebenshilfe, das Ludwig-Schloemann-Haus/ St. Petri-Stift, Bethel regional, die Werkstätten am Grünenberg, die Lebenshilfe Assistenzdienste, der Behindertenbeirat und eben die Gleichstellungsbeauftragte. Aus den Eimer sind wahre Hingucker geworden, die in Zukunft beim Spaziergang auf dem Wall, beim Herumtollen auf den Spielplätzen oder beim Parken auf dem Berliner Platz sicher auffallen und nicht mehr übersehen werden.

 

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