In vielen Städten und Ortschaften brennen Feuer - viele Vereine sammelten zuvor alte Weihnachtsbäume ein Osterfeuer überall im Kreis: Ein schöner Brauch zum Fest

Höxter (WB/rob). In vielen der 140 Städte und Ortschaften im Kreis Höxter werden am Karsamstag und am Ostersonntag bei Einbruch der Dunkelheit Osterfeuer entzündet. Besonders große gibt es in Höxter am Weserufer, auf dem Köterberg oder auch in Nieheim und Brakel.

Karsamstagmorgen in Höxter am Weserufer: Die St.Georg-Pfadfinderschaft Höxter baut das Osterfeuer auf. Hunderte Weihnachtsbäume der Höxteraner wurden schon vor Wochen dafür eingesammelt. Am Ostersonntag wird um 20 Uhr von der Osterkerze in der St.-Nikolaikirche das Feuer abgeholt und zum Entzünden des Osterfeuers über die Brücke an die Weser gebracht. Hunderte Zuschauer säumen bei gutem Wetter Brücke, Weserwiesen und Promenade. Viele gehen danach noch auf den Oster-Rummel.
Karsamstagmorgen in Höxter am Weserufer: Die St.Georg-Pfadfinderschaft Höxter baut das Osterfeuer auf. Hunderte Weihnachtsbäume der Höxteraner wurden schon vor Wochen dafür eingesammelt. Am Ostersonntag wird um 20 Uhr von der Osterkerze in der St.-Nikolaikirche das Feuer abgeholt und zum Entzünden des Osterfeuers über die Brücke an die Weser gebracht. Hunderte Zuschauer säumen bei gutem Wetter Brücke, Weserwiesen und Promenade. Viele gehen danach noch auf den Oster-Rummel. Foto: Michael Robrecht

Viele Bürger aus dem Kreis fahren gerne ins benachbarte Lügde zum bundesweit bekannten Osterräderlauf. Am Ostersonntag um 20 Uhr wird dort das große Osterfeuer mit Fackeln angezündet. Bei Einbruch der Dunkelheit versammeln sich die Zuschauer am Fuße des Osterberges. Schon bald ist der Zuschauer gefangen genommen von der Atmosphäre, die durch die Erwartung tausender von Menschen im Tal und auf den Höhen des Berges spürbar ist.

Ein Böllerschuss kündet den Beginn an und lässt die zigtausenden Zuschauer verstummen. Zunächst wird durch ein kleines Vorprogramm der Osterräderlauf angekündet. In kurzen Abständen rollen dann sechs Räder den Berg hinunter. Kommen alle ins Tal, gibt es eine gute Ernte. Dann folgt noch ein großes Höhenfeuerwerk.

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