Blumengrüße auf dem Grab auf Friedhof in Höxter
Fünfter Todestag: Kollegen und Familie gedenken Anja Niedringhaus

Höxter (WB). Vor genau fünf Jahren ist die Höxteranerin Anja Niedringhaus in Afghanistan im Alter von nur 48 Jahren erschossen worden. An die weltbekannte Kriegsfotografin wird in diesen Tagen in zwei großen Fotoausstellungen in Köln und Düsseldorf sowie in TV-Beiträgen und Zeitungsartikeln erinnert.

Donnerstag, 04.04.2019, 14:04 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 14:44 Uhr
Heide-Ute Niedringhaus (heute Mittag am Grab auf dem Friedhof am Wall in Höxter) ist bewegt, wie viele Menschen ihrer Tochter Anja zum fünften Todestag gedenken. Foto: Michael Robrecht

5. Todestag: Gedenken am Grab von Anja Niedringhaus

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  • 5. Todestag: Gedenken am Grab von Anja Niedringhaus
Foto: Michael Robrecht, Anja Niedringhaus, Käthe-Kollwitz-Museum
  • Foto: Michael Robrecht, Anja Niedringhaus, Käthe-Kollwitz-Museum
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  • Foto: Michael Robrecht, Anja Niedringhaus, Käthe-Kollwitz-Museum
  • Foto: Michael Robrecht, Anja Niedringhaus, Käthe-Kollwitz-Museum
  • Foto: Michael Robrecht, Anja Niedringhaus, Käthe-Kollwitz-Museum

Am Donnerstag gedachten Familie, Freunde, Bekannte und ehemalige Kollegen des Todes der Pulitzer-Preisträgerin am 4. April 2014. Die internationale Nachrichtenagentur Associated Press (AP) schickte ein Gesteck für das Grab ihrer Cheffotografin in Höxter: »Unforgotten« (»Unvergessen«) stand treffend auf der Schleife.

Heide-Ute Niedringhaus besuchte mit der Berliner Fotografin Claudia Haas, einer Ex-Kollegin ihrer Tochter, das Grab auf dem Friedhof am Wall. Todestage bedeuteten für eine Mutter immer schwere Stunden. Beeindruckt sei sie, wenn sie sehe, wie Anjas Arbeit gewertschätzt werde.

Einladung ins Ministerium

Heide-Ute Niedringhaus und ihre Töchter Elke und Gide hatten jetzt an der Ausstellungs-Präsentation »Bilderkriegerin« im Kölner Käthe-Kollwitz-Museum teilgenommen. 40 Fernsehteams, unzählige Fotografen und Redakteure sowie nach der Pressekonferenz 400 Vernissage-Gäste hatten sich für die Niedringhaus-Fotos interessiert und die Familie interviewt.

»Anja war übrigens immer gerne Höxteranerin. Sie war hier gemeldet, obwohl sie lange in Genf oder Kaufungen gelebt hat«, berichtete Heide-Ute Niedringhaus am Grab. »Und wenn sie Verletzungen erlitt, vertraute sie den Ärzten in Höxters Krankenhaus«.

Nächste Woche sei sie ins Verteidigungsministerium eingeladen, wo die Arbeit ihrer Tochter Thema sei, erzählt Anjas Mutter.

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