Tiere landen in Boffzen – Naturfreunde sorgen sich um Nahrung
Störche turteln in ihrem Liebesnest

Boffzen (WB/iwas). Das Storchenglück in Boffzen ist perfekt: Seit Anfang dieser Woche können zwei Jungtiere beim Turteln auf dem 19 Meter hohen Schornstein der ehemaligen Georgshütte in Boffzen beobachtet werden.

Donnerstag, 07.03.2019, 17:09 Uhr aktualisiert: 07.03.2019, 17:12 Uhr
Diese Jungstörche machen es sich in der »schmucken Einliegerwohnung« auf der Georgshütte in Boffzen gemütlich. Foto: M. Lohr

Wie berichtet, lockte der milde Winter bereits Mitte Februar den »Herrn des Hauses« in das Nest in schwindelerregender Höhe. »Wir freuen uns, weiterhin ein Storchenpaar in Boffzen begrüßen zu können«, sagt Walter Waske von den Naturfreunden.

Bei dem Paar handelt es sich mutmaßlich nicht um die beiden »bekannten Gesichter« Georg und Antje. »Beide Tiere sind nicht beringt«, so Waske, der betont, sich jetzt mit dem NABU aus Holzminden vor allem dem notwendigen Nahrungsbedarf für die Störche im Wesertal zu widmen. »Je mehr Nester sich in unmittelbarer Nähe des Nestes befinden, desto schwieriger wird die Nahrungssuche«, beschreibt Waske die mögliche Gefahr für die Tiere. »Liegen die Nester fünf bis sechs Kilometer weit auseinander, dann ist das kein Problem. Ansonsten leider schon.« Erst vor wenigen Tagen wurde ein weiteres Nest am Boffzer Weserufer aufgestellt.

Wegen des besonders heißen Sommers im vergangenen Jahr hätten sich die Godelheimer Seen insoweit abgesenkt, dass sie genug Nahrung für die Vögel geboten hätten. Schon jetzt sind die Naturfreunde aus Boffzen in freudiger Erwartung auf hoffentlich gesunden Nachwuchs Ende Mai.

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