Wieder Tatort Kernstadt: Kurt-Rainer Daubach veröffentlicht vierten Regionalkrimi
Mysteriöse Todesfälle in Höxter

Höxter (WB). Mysteriöse Todesfälle, die nur Männer betreffen – und das in mitten Höxter. Darum geht es im vierten Höxter-Krimi von Kurt-Rainer Daubach. In seinem neuen Buch steht dabei mit der Kriminalkommissarin Susanne Hannemann erstmals eine andere Figur im Vordergrund.

Dienstag, 05.02.2019, 11:38 Uhr aktualisiert: 05.02.2019, 11:42 Uhr
An Kurt-Rainer Daubachs Schreibtisch entstehen die Höxter-Krimis, wie auch der neueste, »MännerTod«. Inspiration für seine Bücher sind häufig Beobachtungen, die er bei Spaziergängen mit seinem Hund Garou macht. Foto: Simone Stickeln

Denn die ersten Bände der Reihe, die Kurt-Rainer Daubach unter dem Namen Vernon Dure veröffentlicht, drehten sich um den Hund Garou, den »schwarzen Schnüffler mit den weißen Pfoten« und seinen Besitzer. Im neuesten Buch, »MännerTod«, wird nun die Geschichte von Susanne Hannemann erzählt.

Anknüpfungspunkt an die vorherigen Krimis ist die misslungene Verhaftung eines Mörders durch Hannemann, die sogar in der Entführung der Kommissarin gipfelte. Zwar ist es ihr schließlich gelungen, zu fliehen, aber dennoch bleibt sie durch die Ereignisse traumatisiert. Nun wird sie zusammen mit ihrem neuen Kollegen, der nach einem Motorrad-Unfall im Rollstuhl sitzt, mit den Ermittlungen in einer Reihe seltsamer Todesfälle beauftragt. Betroffen sind nur Männer, und sie werden vor ihrem Tod völlig hemmungslos und gewalttätig. »Die Charaktere in diesem Band sind eine interessante Paarung. Eigentlich passen sie nicht zusammen«, schildert Kurt-Rainer Daubach, der sich auch in der Flüchtlingsarbeit in der Kreisstadt und am Runden Tisch der Religionen Höxter engagiert.

Beobachtungen inspirieren mich

Die Ideen für seine Bücher nimmt er aus der Stadt Höxter und deren Umgebung, die als Schauplatz seiner Kriminalromane dienen. »Ich gehe jeden Tag zehn Kilometer mit meinem Hund spazieren. Die Beobachtungen, die ich dabei mache, inspirieren mich«, erklärt der 71-Jährige.

Auch die Anregung, Krimis über Hund und Herrchen zu schreiben, kam durch die Spaziergänge mit seinem Eurasier-Rüden Garou. »Dadurch kam mir die Idee, die Geschichte auch aus Garous Perspektive zu schildern«, beschreibt Daubach.

Aktuell arbeitet er an einem kurzen Youtube-Trailer zum neuen Buch. Damit möchte er vor allem junge Leute motivieren, zu seinem Buch zu greifen und wieder mehr zu lesen. »Ich musste erst lernen, Videos zu schneiden und habe mit dem Programm viel ausprobiert«, führt Daubach aus. »Die Arbeit mit verschiedenen Medien finde ich spannend.« Auch auf seinem Blog berichtet er regelmäßig von den Entdeckungen, die er zusammen mit Garou macht.

Den Anfang als Autor vor mehr als 30 Jahren gemacht

Den Anfang als Autor hat Kurt-Rainer Daubach schon vor mehr als 30 Jahren gemacht, als er Sachbücher zum Thema Hobby-Elektronik geschrieben hat. »Aus beruflichen Gründen habe ich dann aber eine Pause eingelegt«, berichtet der Höxteraner. Vor gut zehn Jahren entstanden dann die ersten Ideen zu »Vernon Dures Fantastische Welten«, die schließlich 2015 veröffentlicht wurden. Der erste seiner Höxter-Krimis, »RäuschenBerg«, erschien 2015 als E-Book und 2017 zusammen mit dem zweiten Teil der Reihe auch als Taschenbuch. Auch den neuesten Band gibt es seit Ende Januar digital und als gedrucktes Buch.

Dabei steckt Kurt-Rainer Daubach viel Arbeit in jedes seiner Bücher: Er kümmert sich um den kompletten Text, den er schließlich satzfertig an die Druckerei schickt. Auch das Cover des neuen Höxter-Krimis hat er selbst entworfen. »Ich habe Spaß daran, neue Dinge zu lernen und auszuprobieren«, sagt der Autor.

Schätze vor der Nase

Viele Leser schätzen die Verbindung aus der Krimi-Handlung seiner Bücher mit Höxter als Kulisse. Denn die Leser können die Handlungsorte besuchen und die Geschichte nachempfinden. Damit möchte Daubach auch die schönen Seiten der Stadt hervorheben: »Wir haben die Schätze vor der Nase aber nehmen sie häufig nicht wahr.« Er will die Menschen dazu bringen, sich mehr mit der Stadt auseinanderzusetzen und sie sich anzuschauen, anstatt lediglich das Negative zu sehen.

»Die Gegend liefert mir viel Stoff für meine Geschichten«, so Daubach. »Ich könnte noch lange so weitermachen und habe viele Ideen.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6371191?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2516020%2F
Gerhard Weber ist tot
Moderunternehmer Gerhard „Gerry“ Weber ist in der Nacht vom 23. auf den 24. September verstorben. Foto: Hans-Werner Buescher
Nachrichten-Ticker