Polizei fahndet im Weserbergland nach Täter - Rattengift in Brotkrümel in Heinsen ausgelegt Hund frisst Giftköder: Er überlebt

Höxter/Holzminden (WB/rob). Diese Meldung hat alle Tierfreunde im Weserbergland aufgeschreckt: In Heinsen (Kreis Holzminden) haben Unbekannte Giftköder in der Weserstraße ausgelegt. Es bestehe Gefahr für Kinder und Tiere, so die Polizei Holzminden.

So sieht der Giftköder aus, den Unbekannte im Dorf Heinsen vor einigen Tagen ausgelegt haben. Ein Hund hat zugeschnappt und wurde sterbenskrank. Er hat überlebt.
So sieht der Giftköder aus, den Unbekannte im Dorf Heinsen vor einigen Tagen ausgelegt haben. Ein Hund hat zugeschnappt und wurde sterbenskrank. Er hat überlebt. Foto: Polizei

Eine Frau war jetzt mit ihrem Vierbeiner in der Weserstraße im Weserdorf nicht weit von Höxter-Stahle unterwegs, als er eine merkwürdige Masse erspähte, die aus Brotkrümeln und Speck bestehen konnte. Er lief zu dem Haufen, fraß davon. Das Tier reagierte: Der Hund begann sich zu lecken und zeigte unnormale Reaktionen. Die Frau fuhr mit dem Hund zum Tierarzt, wo ihm geholfen wurde. Offensichtlich hatte jemand die merkwürdige Masse mit Rattengift vermengt. Die Frau packte den Giftköder in einen Kotbeutel und nahm ihn mit zum Tierarzt. So konnte der Mediziner herausfinden, womit der kleine Hund mutwillig vergiftet werden sollte. Die Frau informierte die Polizei.

Bislang gibt es zum Täter keine heiße Spur. Wer Hinweise geben kann oder verdächtige Gegenstände findet, soll sich bei der Polizei melden: Telefon 05531/9580. Die Fahndung nach dem Giftköderleger läuft im gesamten Weserbergland, weil Radfahrer und Autofahrer, besonders auch aus dem Kreis Höxter, im grenznahen Heinsen unterwegs sind. Tierschützer haben eine Belohnung ausgesetzt.

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