Über Sportstättenkonzept wird endgültig im Februar 2018 entschieden Kunstrasenplatz für Brenkhausen

Höxter (WB). Das Sportstättenentwicklungskonzept soll erst im Februar 2018 endgültig festgezurrt und in allen Details beschlossen werden. Im Zuge der Haushaltsplanentscheidungen für 2018 sind jedoch schon jetzt einige wichtige Pflöcke eingeschlagen worden.

Von Michael Robrecht
In Brenkhausen soll ein Kunstrasenplatz entstehen.
In Brenkhausen soll ein Kunstrasenplatz entstehen. Foto: Oliver Schwabe

Die Politik plant, in einigen Punkten vom Konzept der Verwaltungsspitze abzuweichen. Konkret heißt das, dass die Sanierungsabsicht für Sportstätten ausgeweitet wurde. Stefan Berens (CDU) ist aber wichtig, dass man sich vor der endgültigen Entscheidung mit den Vereinsvertretern erneut berät.

Kunstrasen in Albaxen und Brenkhausen

Neu ist, dass für die Sanierung des Tennenplatzes Lütmarsen 80.000 Euro in den Haushalt eingestellt werden. Für 2019 werden für einen neuen Kunstrasenplatz Albaxen 400.000 Euro veranschlagt. 2020 sollen 400.000 Euro für einen weiteren neuen Kunstrasen-Fußballplatz in Brenkhausen ausgegeben werden. 500.000 Euro wird die Sanierung der Realschul-Sporthalle kosten, 2,7 Millionen die der Bielenberg-Halle. 120.000 Euro will die Ratsmehrheit für die Renovierung der Sporthalle Ottbergen bereit stellen. Alle Ausgaben tragen aber – trotz des »Grünen Lichtes« – einen Sperrvermerk bis das Gesamtkonzept in zwei Monaten vom Rat verabschiedet worden ist. Die CDU fand eine Mehrheit, 15.000 Euro pauschal als Sportförderung für 2018 bereit zu stellen. Der Stadtsportverband soll dazu Richtlinien aufstellen, wer aus dem Topf Zuschüsse bekommt.

Weniger Geld für Tennenplatz

SPD-Fraktionsvorsitzender Werner Böhler sagte, dass 80.000 Euro für den Tennenplatz Lütmarsen ausreichend seien und der Verein Eigenleistung bringe. Nach Abschluss der Umbauarbeiten gehe der Platz dann in die Pflege des Lütmarser Vereins über. Ralf Dohmann (BfH) beklagte, dass es keine Gesamtplanung und Zeitplanung für die einzelnen Maßnahmen gebe. Es müsse klar werden, wann auch die letzte Sporthalle in welcher Ortschaft saniert werde. Das sei für die Motivationsfähigkeit der Sportvereine nötig. Mit Blick auf die Erhöhung der Hallennutzungsgebühr sagte Martin Hillebrand (FDP), dass die Gebühr für das Objekt und seine Ausstattung angemessen sein müsse. Die geplante symbolische Gebühr sei falsch.

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