Sekundarschule in Höxter gründet neue »Tandemklasse« Freude am Lernen entwickeln

Höxter (WB). Schüler mit Problemen im Schulalltag sollen dabei unterstützt werden, wieder Freude am Lernen zu entwickeln. Dabei helfen soll das Projekt »Tandemklasse« an der Sekundarschule Höxter.

Freuen sich über die Einrichtung der neuen »Tandemklasse« an der Sekundarschule Höxter (von links): Tatjana Holtwick (Schulsozialarbeiterin), Lehrer Hendrik van Kampen, stellvertretende Schulleiterin Christiane Hoffmann, Detlef Strauß (Gesamtschuldezernent der Bezirksregierung Detmold), Rolf-Victor Siedenhans (schulfachlicher Dezernent der Bezirksregierung Detmold), Schulleiter Klaus Leweke und Dr. Sandra Legge (Leiterin der Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter)
Freuen sich über die Einrichtung der neuen »Tandemklasse« an der Sekundarschule Höxter (von links): Tatjana Holtwick (Schulsozialarbeiterin), Lehrer Hendrik van Kampen, stellvertretende Schulleiterin Christiane Hoffmann, Detlef Strauß (Gesamtschuldezernent der Bezirksregierung Detmold), Rolf-Victor Siedenhans (schulfachlicher Dezernent der Bezirksregierung Detmold), Schulleiter Klaus Leweke und Dr. Sandra Legge (Leiterin der Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter) Foto: Kreis Höxter

Dazu unterzeichneten Schulleiter Klaus Leweke, Dr. Sandra Legge (Leiterin der Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter) und Rolf-Victor Siedenhans, schulfachlicher Dezernent der Bezirksregierung Detmold, eine Kooperationsvereinbarung. »Mit dem Projekt möchten wir Schülern, die Probleme im Schulalltag haben, frühzeitig dabei unterstützen, die Kurve zum Schulabschluss zu schaffen«, sagt Legge.

Die »Tandemklasse« startet an der Sekundarschule Höxter am 1. Februar 2018 mit acht Schülern. Das Konzept sieht vor, dass sie gemeinsam mit einem Elternteil oder einem nahen Familienangehörigen mehrere Wochen lang freitagvormittags die spezielle Klasse besuchen.

Gemeinsam gesteckte Ziele erreichen

Unterstützt von einem Lehrer und einer Betreuerin geht es darum, gemeinsam gesteckte Ziele zu erreichen. »Das könnte zum Beispiel sein: pünktlich sein; Klassen- und Familienregeln einhalten; mit Lehrern und Mitschülern klarkommen; sich auf Unterrichtsinhalte konzentrieren; das Lernen organisieren oder regelmäßig die Lernaufgaben erledigen«, sagt Schulsozialarbeiterin Tatjana Holtwick.

Darüber hinaus bearbeiten die Schüler weiter den Unterrichtsstoff ihrer Jahrgangsstufe. »Die Eltern erleben auf diese Weise den Schulalltag mit. Sie erfahren, welche Anforderungen an ihre Kinder gestellt werden und wie sie problematische Situationen besser meistern können«, erläutert Dezernent Rolf-Victor Siedenhans. »Dabei arbeiten alle Beteiligten respektvoll auf Augenhöhe zusammen.« Wenn die Ziele erreicht sind, besuchen die Schüler wieder den regulären Unterricht.

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