Schneeschmelze und Regen führen zu Überflutungen bei Höxter und Beverungen Hochwasser: Weser schwillt an

Höxter/Beverungen (WB/rob). Durch die anhaltende Schneeschmelze und Dauerregen hat der Pegelstand der Weser bei Höxter die Vier-Meter-Marke überschritten. Erste Radwege und Wiesen stehen im Wasser.

Die Weser bei Höxter-Lüchtringen, dem östlichsten Ort in NRW, ist von beeindruckender Breite.
Die Weser bei Höxter-Lüchtringen, dem östlichsten Ort in NRW, ist von beeindruckender Breite. Foto: Michael Robrecht

Am Mittwochmittag lag der Pegel bei Höxter bei 4,36 Meter und in Bad Karlshafen bei mehr als 4,01 Meter – Tendenz steigend. In Lüchtringen schwappte das Flusswasser bereits an der Fährstelle ans Ufer. Die Spundwand am Fährhaus wurde aufgestellt. In Höxter ist der Weg an der Brücke überflutet. Radwege zwischen Corvey und der Lüchtringer Brücke sind geflutet.

Hochwassergefahr ab Meldestufe 1 gilt ab vier Metern. Die Behörden haben die Weser im Blick, um wenn notwendig Maßnahmen einleiten zu können. Die Mitarbeiter der kommunalen Dienste überprüften seit Montag regelmäßig die gefährdeten Bereiche.

Da über die Weserzuflüsse weitere Wassermassen in den Fluss drängen, wird der Weserpegel auch am Mittwoch setigen, zumindest aber stagnieren. Die letzten größeren Weserhochwasser mit großen Überflutungen gab es 2011, 2003 und 1995. Ungeschlagen sind die Rekord von 1943 (Bombadierung der Edertalsperre) und 1946 (7,35 Meter beim Winterhochwasser in Lüchtringen am Pegel).

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