Bürgerinitiative rechnet mit Neubau nicht vor 2019 Nethebrücke: Straßen NRW plant neu

Höxter (WB). Für den Neubau der Nethebrücke in Höxter-Bruchhausen und die von der Bürgerinitiative geforderte Behelfsbrücke für Autos ist nun seitens des Landesbetriebs Straßen NRW eine Neuplanung vorgesehen. Das hat Burkhard Schmitz von der Bürgerinitiative (BI) am Montag mitgeteilt. Grund dafür sei eine Fachaufsichtsbeschwerde der BI.

Die Nethebrücke in Höxter-Bruchhausen: Der Landesbetrieb Straßen NRW stellt neue Planungen vor.
Die Nethebrücke in Höxter-Bruchhausen: Der Landesbetrieb Straßen NRW stellt neue Planungen vor. Foto: Isabell Waschkies

»Laut Straßen NRW sollen alle beteiligten Behörden und auch die Bürger in diese Neuplanung eng eingebunden werden. Vorschläge hierzu können zu jeder Zeit eingebracht werden«, sagt Schmitz. Straßen NRW stellte der Bürgerinitiative fünf Varianten möglicher Brückenkonstruktionen vor. Darunter auch die einer Sanierung der vorhandenen Brücke, die laut Schmitz allerdings »aus Gründen der Unwirtschaftlichkeit« verworfen wurde. Die restlichen vier Varianten werden nun in einer Machbarkeitsstudie näher betrachtet.

»Bisher nicht diskutierte Problematik«

Schmitz: » Zu dem von der BI eingebrachten Entwurf einer Brücke mit einer Mittelstütze , die eine erträgliche Erhöhung von etwa 1,05 Meter gegenüber der vorhandenen Brücke nach sich ziehen würde, wurde eine bisher nicht diskutierte Problematik von den Behörden vorgebracht.« Durch die erforderliche Mittelstütze erfolge hiernach eine Beeinträchtigung der Gewässerfauna und der Erheblichkeitsschwelle. Dieser Punkt solle nun geprüft werden.

Acht Versionen für Behelfsüberfahrt

Zu der Behelfsüberfahrt wurden acht Versionen vorgestellt, von denen drei Varianten von der Gesprächsrunde verworfen wurden. Die restlichen werden nun überprüft. »Das alles wird noch viel Zeit in Anspruch nehmen, so dass mit einem Brückenneubau im Jahr 2018 nicht zu rechnen ist«, erklärt Schmitz, der betont, dass dieses »sehr konstruktiv und harmonisch geführte Gespräch« schon früher hätte stattfinden müssen. Schmitz: »So sind drei Planungsjahre vergangen und haben den Steuerzahler viel Geld gekostet. Wir stehen heute faktisch wieder am Anfang der Planungen

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