Schöffengericht verhängt Freiheitsstrafe: 20 Monate auf Bewährung und 30.000 Euro Höxteraner wegen Drogenbesitzes verurteilt

Höxter (WB/hai). Das Amtsgericht Höxter hat am Mittwoch, 7. Juni, einen Höxteraner (49) verurteilt. Der selbstständige Kaufmann räumte noch in der Verhandlung ein, Drogen an eine Minderjährige in Berlin abgegeben zu haben.

Im Amtsgericht Höxter ist ein selbstständiger Kaufmann (49) unter anderem wegen Drogenbesitzes verurteilt worden.
Im Amtsgericht Höxter ist ein selbstständiger Kaufmann (49) unter anderem wegen Drogenbesitzes verurteilt worden. Foto: Harald Iding

Das Schöffengericht unter dem Vorsitz von Richterin Christina Brüning sah bei der Abgabe an die damals 16-jährige Jugendliche (es geht um sechs Fälle im Zeitraum von Mai bis August 2014) einen minderschweren Fall vorliegen.

Und auch bei der Drogenrazzia durch Ermittler in Höxter Anfang 2015 in Geschäftsräumen und Wohnräumen des Angeklagten geht das Gericht im Ergebnis von einem minderschweren Fall aus. Es geht um bis zu 200 Gramm Drogen verschiedenster Art (darunter Kokain und Marihuana), die sichergestellt worden sind. Die Vollstreckung der Freiheitsstrafe (ein Jahr und acht Monate) hat das Amtsgericht Höxter zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss der geständige 49-jährige Familienvater und Firmenchef als zusätzliche Strafe den Betrag von insgesamt 30.000 Euro zahlen, unter anderem an die Staatskasse und soziale Einrichtungen. 

Mehr über die Verhandlung lesen Sie am Donnerstag, 8. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Höxter.

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