Investor will endlich Baugrundstücke einrichten – Brandruine in Höxter verwildert Felsenkeller wird im Juli zwangsversteigert

Höxter (WB). Das Felsenkeller-Gelände in Höxter wird am Donnerstag, 13. Juli, um 9.30 Uhr im Amtsgericht Höxter zwangsversteigert. Das 10.000-Quadratmeter-Grundstück kommt mit Ruine des 2006 abgebrannten Ballhauses unter den Hammer.

Von Michael Robrecht
Die Felsenkeller-Ruine und das 10000 Quadratmeter große Grundstück werden am 13. Juli versteigert.
Die Felsenkeller-Ruine und das 10000 Quadratmeter große Grundstück werden am 13. Juli versteigert. Foto: Michael Robrecht

Seit Monaten wird hinter den Kulissen um die Zukunft des inzwischen verwilderten Geländes oberhalb der Godelheimer Straße/B64 gerungen. In den Startlöchern steht der Bielefelder Investor Hans-Jochen Lott, der das Felsenkeller-Areal in Bauplätze umwandeln möchte.

Das »Felsenkeller«-Gelände könnte in sechs oder sieben Bauplätze umgewandelt werden. Zuvor müssen die Ideengeber jedoch einiges klären. Gläubiger sind zufriedenzustellen: Die bisherigen Eigentümer Uwe Linsdorf und Gabriele Brenken haben eine sechsstellige Summe an Belastungen auf dem »Felsenkeller« hinterlassen. Bank, Bierverlag und der Schützenverein haben noch Forderungen.

Der Schützenverein von 1883 denkt gar daran, sein Grundstück abzutrennen und zurückzufordern, weil es nie bezahlt worden ist.

Mit der Stadtverwaltung Höxter wurde bereits über eine denkbare Erschließung gesprochen. Wie in Ausschusssitzungen schon mehrfach erläutert wurde, muss das weitläufige Gelände, zu dem auch der ehemalige Schießstand des Schützenvereins gehört, auf Kosten zukünftiger Bauherren erschlossen werden. 700 Quadratmeter große Grundstücke gelten dort als ideal.

Das neue umfangreiche Felsenkeller-Gutachten steht auf der Internetseite des Amtsgerichtes Höxter .

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