Demo für Notübergang: 500 Höxteraner machen ihrem Unmut an der Nethe Luft Bruchhäuser besetzen Brücke

Höxter (WB). Mit Pauken und Trompeten protestieren 500 Menschen aus Höxter-Bruchhausen für eine Nethe-Behelfsbrücke für Autofahrer. »Unsere Lebensader wird zerschnitten«, appeliert Burkhard Schmitz von der Bürgerinitiative Nethebrücke.

Von Isabell Waschkies
Erst sichert die Polizei alles ab, dann kommt das Dorf über die Brücke: Die Demo ist auf großes Interesse gestoßen.
Erst sichert die Polizei alles ab, dann kommt das Dorf über die Brücke: Die Demo ist auf großes Interesse gestoßen. Foto: Harald Iding

Zur Erinnerung: Die marode Nethebrücke soll abgerissen und innerhalb von anderthalb Jahren neu gebaut werden (wir berichteten mehrfach). Nach jetzigem Stand ist einzig eine in knapp 300 Meter Entfernung gelegene Brücke für Fußgänger geplant.

Autofahrer müssten einen fast 15 Kilometer langen Umweg über Drenke und Amlunxen in Kauf nehmen, um nach Ottbergen zu gelangen.

Bürger sorgen sich

»Direkt hinter der Brücke befindet sich mein landwirtschaftlicher Betrieb. Durch diese Sperrung kann ich höchstwahrscheinlich zwei Ernten nicht einlagern«, sagt Felix Hesse mit Sorgenfalten auf der Stirn. Gedanken macht sich der 45-Jährige außerdem über die geplante Erhöhung der Brücke von knapp 1,60 Metern.

»Wie schwierig wird es für mich und meinen Maschinen, diese Brücke zu passieren?«, fragt er sich. Sorgen macht sich auch Heinz Lauber, der sich regelmäßig auf den Weg in die Ottberger Apotheke machen muss. »Eine Brücke soll doch verbinden und nicht trennen.«

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Wochenende, 1./2. April, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Höxter.

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