Nur 1000 Maiwanderer: Einsatz- und Rettungskräfte haben wenig zu tun Friedlichste Maisause amGodelheimer See seit Jahren

Höxter (rob/au). So eine friedliche Maisause hat es am Godelheimer See seit Jahren nicht gegeben. Die gut sichtbaren Einsatz- und Rettungskräfte hatten wenig zu tun.

Melissa Preis (21), Mathias Böse (24), Michael Dörner (29) und Domenik Preis (19) feiern mit anderen den 1. Mai am Godelheimer See.
Melissa Preis (21), Mathias Böse (24), Michael Dörner (29) und Domenik Preis (19) feiern mit anderen den 1. Mai am Godelheimer See. Foto: Annika Auth

Große Maiparty am Godelheimer See Foto: Annika Auth

»Die Feiern zum 1. Mai verliefen wie im Rest des Kreises Höxter zumeist friedlich«, sagte Höxters Polizeipressesprecher Andreas Hellwig. An der Freizeitanlage feierten 1000 zumeist junge Leute. Das waren 500 weniger als 2015 und nur noch die Hälfte von 2014, als die Seefete wegen Gewalt, Müllbergen und anderen Partyhinterlassenschaften völlig aus dem Rudern lief.

Vom See wurde dieses Jahr nur eine betrunkene Person ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt gab es laut Polizei noch zwei Diebstähle von Handys und eine Körperverletzung. Am Seeufer standen die Johanniter mit 22 Helfern, ebenso Polizei und Ordnungsamt. Nicht wenige Maiwanderer waren mit ihren Bollerwagen sehr auffällig auf die Weserradwege ausgewichen. Unter den Wanderern tummelte sich auch Melissa Preis (21) mit Freunden: »Das dritte Jahr in Folge sind wir an den Teichen. Hier feiern immer sehr nette Leute. Ich finde auch gut, dass hier viele Sicherheitskräfte sind.«

Einsatzkräfte am See. Foto: Annika Auth

Hubertus Albers (Polizei) war mit fünf Polizisten, zwei Bullies, zwei Polizeiwagen, einem Motorrad und einer Hundestaffel im Einsatz. Das hatte seine Wirkung: Es gab weniger Gewalt. Das Sicherheitskonzept ist aus Sicht der Verantwortlichen klar aufgegangen. Abends lag wieder viel Müll auf den Wiesen rund um den Sandstrand. Klaus-Dieter Lindow und sein Team mussten alles aufräumen.

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