36-jähriger Pilot aus Freystadt verunglückt tödlich in Höxter Ultraleichtflieger stürzt ab

Höxter (WB/hai). Ein 36-jähriger Pilot aus Freystadt (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) wollte am Sonntag seinen Rückflug von einem Ultraleichtflieger-Treffen in Höxter antreten. Beim Startmanöver auf dem Flugplatz Höxter-Holzminden stürzte er nach ersten Erkenntnissen aus etwa 25 Metern senkrecht zu Boden und prallte neben der Startbahn auf. Im Krankenhaus verstarb der Pilot an seinen schweren Verletzungen.

Der Ultraleichtflugzeug (Typ CTSW) hat sich mit der Spitze in den Boden gebohrt. Der Pilot wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht, wo er später verstarb.
Der Ultraleichtflugzeug (Typ CTSW) hat sich mit der Spitze in den Boden gebohrt. Der Pilot wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht, wo er später verstarb. Foto: Harald Iding

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler habe sich während des Startvorgangs eine Tür des Flugzeugcockpits geöffnet. Diese versuchte der Pilot offensichtlich wieder zu schließen. In der Folge geriet das Flugzeug in eine unkontrollierte Fluglage, stürzte anschließend senkrecht zu Boden.

Durch den Aufprall zog sich der Pilot schwerste Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus in Höxter gebracht, wo er an seinen Verletzungen verstarb. Die Ermittlung der Unglücksursache hat die Luftaufsicht Münster inzwischen übernommen. Am Flugplatz Höxter-Holzminden wurde der Flugbetrieb für die Dauer der Ermittlungen und Bergung am Sonntag vorläufig eingestellt.

Der 36-jähriger Freyberger hatte an einem Treffen mit mehr als 50 Ultraleichtfliegern aus ganz Deutschland teilgenommen und wollte am Unglückstag gerade seinen Rückflug antreten. Eine weitere Person saß nicht in dem Flugzeug.

Die Wetterbedingungen auf dem Flugplatz seien am Sonntag ideal gewesen, so ein Sprecher. Jetzt werde bei den Ermittlungen jedes Detail beleuchtet.

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