Schüler des Berufskollegs Brede haben die ersten Runden des „Deutschen Gründerpreises“ bereits gemeistert
Erfahrungen sammeln und praxisnah lernen

Brakel -

Mit einer fiktiven Geschäftsidee die Spitze erobern: Dieses ehrgeizige Ziel haben sich momentan mehrere Teams des Berufskollegs Brede gesetzt. Allen gemeinsam ist dabei, dass sie den „Deutschen Gründerpreis“ gewinnen wollen und dieses engagiert anpacken, denn die ersten drei von insgesamt neun Aufgaben haben die Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft und Verwaltung bereits bewältigt.

Dienstag, 04.05.2021, 00:21 Uhr aktualisiert: 04.05.2021, 00:30 Uhr
Hoffen auf einen Platz auf dem Treppchen (von links): Mika Spier, Emilie Fries, Lukas Lohr, Lennart Czorny, Nico Wöstefeld, Darline Loke sowie Emre Yilmaz. Foto: Kai Hasenbein

Aber auch wenn eine gute Platzierung bei diesem vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten Planspiel letztlich nicht gelingen sollte, sind sich die Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern sicher, viele neue Erfahrungen zu sammeln und praxisnah zu lernen.

„Uns motiviert vor allem die Tatsache, dass wir durch das Planspiel vertiefte Kenntnisse über Unternehmensgründung erhalten und so in unserer beruflichen Zukunft sicherlich bessere Entscheidungen treffen können“, ist Mika Spier vom Projekt „Event-Next“ begeistert vom „Deutschen Gründerpreis“. Und Niko Wöstefeld, der an einem fiktiven Unternehmen für Auslieferungsdrohnen mitarbeitet, ergänzt: „Es macht Spaß, Gelerntes aus dem Unterricht anzuwenden und gleichzeitig Neues zu lernen.“

Schon die erste der neun Aufgaben – eine innovative Produktidee zu finden – hatte es in sich. Dementsprechend sind auch vollkommen unterschiedliche Ideen entstanden.

Emilie Fries vom Team „Ventiplex“ berichtet: „Wir möchten einen Einkaufswagen entwickeln, der abhängig von einer Einkaufsliste den optimalen Weg durch den Supermarkt berechnet.“ Ihr Team motiviere es vor allem, dass man im Bereich des Einkaufens etwas verändern könne: „Das Einkaufen soll in Zukunft moderner und leichter gestaltet werden und daran möchten wir gerne beteiligt sein.“

Auch die anderen Ideen wie die Vitalbäckerei oder Apps für das Eventmanagement und Smart Home hören sich vielversprechend an. Lennart Czorny und Lukas Lohr berichten: „Es ist spannend zu sehen, wie man sich strukturiert von einer ersten Idee zum fertigen Produkt vorarbeitet. Vor den Osterferien haben wir eine Marktanalyse sowie eine Stärken- und Schwächenanalyse unserer Idee durchgeführt. Nun wird es noch konkreter mit einer Finanzplanung und dem Aufstellen eines Businessplans.“

Persönliche Stärken und Erfahrungen können ebenfalls passgenau in die Gründeridee eingebracht werden, wie Darline Loke ausführt. Ihr Team hatte die Idee einer Vitalbäckerei: „Wir haben festgestellt, dass sich die Ernährungskultur in den vergangenen Jahren ins Gesündere verändert hat. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die sich dazu entscheiden, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Wir selbst bevorzugen ebenfalls diese Ernährungsformen – und da setzen wir an.“

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