Arntz Optibelt setzt auf Homeoffice – Vertrieb und Verwaltung arbeiten von zu Hause
„Wenn und wo es geht, machen wir es“

Höxter (WB) -

Das Unternehmen Arntz-Optibelt in Höxter setzt auf Homeoffice: „Wir haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie des Vertriebs in Zeiten der Pandemie ins Homeoffice geschickt. Das ist bei uns bereits seit Monaten Standard“, stellte Geschäftsführer Reinhold Mühlbeyer am Mittwoch auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage heraus.

Mittwoch, 20.01.2021, 20:31 Uhr aktualisiert: 21.01.2021, 05:52 Uhr
Die Büros bei Arntz Optibelt werden im Vertrieb und in der Verwaltung in Zeiten der Pademie sehr oft nicht genutzt. Homeoffice ist angesagt. Foto: Arntz Optibelt

Der größere Teil der Belegschaft erledige die Arbeit im heimischen Büro. Nur, wenn triftige Gründe dagegen sprechen sollten, beispielsweise eine schlechte Internetverbindung, würde weiterhin im Büro gearbeitet. „Natürlich geht und gilt Homeoffice nicht für die Produktion“, führte Mühlbeyer weiter aus. Die Arntz-Optibelt-Gruppe zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Hochleistungs-Antriebsriemen.

Optibelt-Produkte kommen überall dort zum Einsatz, wo Langlebigkeit und Qualität gefordert sind: im Maschinenbau,­­­ in der Automotive-Branche, im Landtechnik-Sektor und in der Haushaltsgeräte-Industrie. Das familiengeführte Unternehmen beschäftigt weltweit gut 2500 Mitarbeiter. Vom Stammsitz in Höxter steuert die Arntz-Optibelt- Gruppe acht Pro­duk­ti­ons­stand­orte in sechs Ländern.

Druck auf Arbeitgeber

Bund und Länder machen mit dem bis zum 14. Februar verlängerten Lockdown mehr Druck auf Arbeitgeber, ihren Angestellten mehr Homeoffice zu ermöglichen.

„Wir haben mit Homeoffice bisher gute Erfahrungen gemacht“, betont der Geschäftsführer, der allerdings vor einer Homeoffice-Bürokratie warnt. In Zeiten der Pandemie sei Arbeiten im heimischen Büro eine Alternative. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) plant die Einführung verbindlicher Homeoffice-Vorgaben.

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