Große Resonanz auf Angebot in der Nethestadt
Feierabendmarkt: Konzept kommt an

Brakel (WB). Nagelbürsten aus Olivenholz, die mindestens 15 Jahre halten, Obst und Gemüse aus heimischem Anbau, Selbstgemachtes, jede Menge Informationen und vieles mehr hat es beim ersten Feierabendmarkt am Dienstag in Brakel gegeben

Mittwoch, 21.10.2020, 04:04 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 04:10 Uhr
. Franziska (links) und Charlotte haben das Angebot der Landfrauen gern angenommen und Meisentöpfchen gebastelt. Die Landfrauen haben darüber hinaus selbst gemachte Leckereien auf dem Feierabendmarkt angeboten. Foto: Frank Spiegel

Erster Feierabendmarkt in Brakel

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Regionale Produkte, Nachhaltigkeit, Müllvermeidung und Ressourcenschutz hat bei diesem im Mittelpunkt gestanden.

Betrieb von Anfang an

Veranstaltet haben den Markt die Stadt Brakel und die Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal. Eingebunden war die Veranstaltung in das Leader-Projekt „Kulturland isst – nachhaltig ernähren: Region entwickeln und Klima schützen.“ Brakels Klimaschutzmanager Hendrik Rottländer war mit der Resonanz zufrieden.

„Ich hätte nicht gedacht, dass auch schon am Anfang so viele Menschen da sind“, sagte er. „Dafür, dass das die erste Veranstaltung ihrer Art ist, sieht das gut aus“, stimmte ihm auch Marktmeister Benedikt Gönnewicht zu. Zwischen zwei und vier Märkte dieser Art solle es künftig jährlich in der Nethestadt geben.

Besucher des Marktes verglichen dessen Resonanz zeitweise mit dem Nikolausmarkt – trotz durchwachsenen Wetters. Mehr als 300 Menschen durften sich aber nicht auf dem Markt aufhalten. Dafür sorgte ein Sicherheitsdienst, der am einzigen Ein- und Ausgang die Gäste zählte.

Himbeeressig, Brombeere und Rum, Wodka-Orange, Wildkirsch-Gelee – die Brakeler Landfrauen haben zahlreiche Leckereien vorbereitet, die sie auf dem Markt verkauft haben. Vor Ort haben sie zudem Reibeplätzchen gebacken. „Den Erlös spenden wir für die Wiederaufforstung des Bürgerwaldes “, sagte Walburga Rox. Die Landfrauen wollten so ein Zeichen setzen für die Umwelt.

Sammeln für den Wald

Sie hatten auch ein Angebot für den Nachwuchs: Aus Schmalz und Haferflocken konnte dieser Meisentöpfchen basteln.

Auch die Grünen sammelten für den Bürgerwald. Gegen eine Spende gab es Äpfel von der Streuobstwiese in Istrup.

Julia Engeman und Brigitte Tewes sind regelmäßig mit ihrem Obst- und Gemüsestand auf dem Brakeler Wochenmarkt. „Da war es gar keine Frage, ob wir auch beim Feierabendmarkt dabei sind“, führte Julia Engemann aus. Sie sei von dem Konzept begeistert und unterstütze dieses gern.

Auch viele weitere Wochenmarktbeschicker waren beim ersten Feierabendmarkt mit von der Partie.

Jana Berger, Barbara Blattgerste und Vera Prenzel informierten am Stand der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal. Sie hatten allerlei Tipps für nachhaltiges Verhalten parat.

Die Werbering-Geschäfte hatten während des er Feierabendmarktes bis 20 Uhr geöffnet. Und einige Kunden nutzten die Gelegenheit, sich dort fachkundig beraten zu lassen und einzukaufen.

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