Roswitha Löhr handarbeitet für Venezuela und bietet Verkauf nach Absprache an
Bunter „Zoo“ mit Kuscheltieren

Brakel-Erkeln (WB/sos). Die großen Basare hat sie nach der 21. Auflage 2017 aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Trotzdem handarbeitet Roswitha Löhr weiter für „ihre“ Kinder in Caracas, Venezuela. Um sie wenigstens in kleinerem Rahmen unterstützen zu können, bietet die Erkelnerin einen Verkauf ihrer Handarbeiten nach telefonischer Absprache an.

Mittwoch, 09.09.2020, 06:07 Uhr aktualisiert: 09.09.2020, 06:10 Uhr
Roswitha Löhr und ihr bunter „Zoo“: Die vielen Kuscheltiere hat die Erkelnerin mit Geschick und Herz gefertigt.

Interessierte können sich unter Telefon 05272/7462 an Roswitha Löhr wenden. „Wir sprechen die Termine so ab, dass nicht zu viele Besucher auf einmal im Haus sind“, achtet die agile Seniorin auf die Corona-Regeln.

Kleiner Zoo

Zur Auswahl stehen – wie früher bei den Basaren – viele schöne Handarbeitsartikel, allen voran die niedlichen gehäkelten Kuscheltiere von der Schildkröte bis zum Fuchs. „Ich habe einen bunten kleinen Zoo“, lacht Roswitha Löhr, die die Strick- und Häkelnadeln nicht zur Seite legt. Denn Handarbeit ist ihre Leidenschaft. Ihr Angebot umfasst Dreieckstücher, Strümpfe, Schals und Mützen. Kurzum: „Alles querbeet – wie immer“, sagt Roswitha Löhr. Der Erlös des Verkaufs geht – ebenfalls wie gehabt – an das Kinderheim »José Gregorio Hernandez« in Caracas. Gerade jetzt zur Corona-Zeit erreichen Roswitha Löhr von dort Hilferufe mit der Bitte um Unterstützung. Die Erkelnerin hält Kontakt zu den Schwestern, die sich im Heim um die Kinder kümmern, und möchte nun mit dem Verkauf nach telefonischer Voranmeldung wenigstens auf kleiner Flamme helfen. In größerem Maßstab wäre ohnehin keine Unterstützung möglich. Bei einem Basar in den Kellerräumen des Hauses Löhr ließen sich die Sicherheitsanstände nicht einhalten. Daher erübrigt sich jeglicher Gedanke an eine Renaissance der so beliebten Benefizoffensive.

Verkauf vor Weihnachten

Zwischen 3000 und 4000 Euro Erlös sind bei den Basaren immer zusammengekommen. „Es war eine schöne Zeit“, blickt Roswitha Löhr zurück. Handarbeiten wird sie weiter – und auch vor Weihnachten noch einmal einen Verkauf nach telefonischer Absprache anbieten. Vielleicht können im nächsten Jahr auch wieder Veranstaltungen wie der Kreativmarkt in Erkeln stattfinden. Dann eröffnen sich weitere Verkaufsmöglichkeiten zugunsten der Kinder in Venezuela.

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