Seit den Sommerferien greift ein neues Mensa-Konzept an der Brede
Gesund und frisch

Brakel (WB). Mit einem neuen Mensa-Konzept sind die Schulen der Brede in Brakel in das Schuljahr 2020/2021 gestartet – zunächst noch probeweise und unter Einhaltung eines Corona-Hygienekonzeptes. „Ziel wird es sein, allen am Schulleben Beteiligten die Möglichkeit eines schmackhaften und gesunden Mittagsessens in einer angemessenen und ruhigen Atmosphäre zu bieten“, erläutert Schulleiter Dr. Matthias Koch das Konzept.

Donnerstag, 03.09.2020, 03:00 Uhr
Die neue Mensaleitung Irina Horst freut sich mit Ole Fiekens (vorne) und seinen Mitschüler der Klasse 5b über das reichhaltige Angebot und die Nachfrage.

Als Partner der Brede wird dabei weiterhin Frank Hesse vom Quellenhof aus Bruchhausen fungieren. Einige grundlegende Umgestaltungen des bisherigen Konzeptes waren dazu nötig: Waren bislang Cafeteria- und Mensabetrieb in einem Raum vereint, wird die Cafeteria jetzt im Laufe der vierten Unterrichtsstunde geschlossen, so dass sie anschließend ausschließlich für das Mittagessen zur Verfügung steht.

Zwei wechselnde Tagesgerichte

„Unser Verpflegungsangebot besteht aus zwei wechselnden Tagesgerichten, dazu aus einem Nudel- und einem Salatbüffet sowie einem Dessert und einem Getränk“, erläutert Frank Hesse vom Quellenhof das Konzept. Dabei werde das so genannte „cook&chill“-Verfahren genutzt, in dessen Rahmen das Essen in der Produktionsküche in Bruchhausen zunächst mit frischen Produkten gekocht und anschließend zurückgekühlt werde, bevor es dann kurz vor dem Mittagessen in der Brede regeneriert werde. „Durch dieses Verfahren halten wir möglichst viele Inhaltsstoffe in den Speisen“, sagt Frank Hesse.

Die gesamte Planung sei derzeit der Corona-Pandemie und dem Hygienekonzept der Brede untergeordnet, weswegen das komplette neue Mensakonzept noch nicht zur Entfaltung gebracht werden könne, teilt die Schule aus Brakel mit. Doch für die „Nach-Corona-Zeit“ stünde das Prozedere bereits fest – denn das Kochen mit frischen Produkten bedeute, dass eine gewisse Planungssicherheit nötig sei, weswegen die „Mensa-Flatrate“ als Abosystem genutzt werden soll, berichtet Frank Hesse. Das Essensgeld wird dann bequem im Lastschriftverfahren eingezogen.

Kurzfristig essen

Frank Hesse erläutert darüber hinaus weiter: „Bei einer Abwesenheit über zwei Wochen – zum Beispiel bei Krankheit oder wegen eines Praktikums – wird der Beitrag rückvergütet. An Tagen, an denen Klassen- oder Kursausflüge stattfinden, werden als Ausgleich Lunchpakete verteilt.

Neben dem „Flatrate-System“ soll es an der Brede auch die Möglichkeit geben, kurzfristig am Essen teilzunehmen. Dafür gibt es einen Markenverkauf mit einer Zehner-Karte oder die Möglichkeit, mit Bargeld zu bezahlen. Grundsätzlich gelte, dass man sich nicht im Vorfeld für ein Essen entscheiden muss, sondern spontan an der Essensausgabe entscheiden kann.

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