Pflegschaft der Schulen der Brede gibt Kampf für Realschule nicht auf – 1000 Unterschriften übergeben Trotz Absage: Eltern wollen Zweizügigkeit

Brakel (WB). Die Elternpflegschaft der Schulen der Brede ist all denjenigen dankbar, die in den vergangenen Wochen intensiv daran mitgearbeitet haben, eine Zweizügigkeit der Realschule Brede trotz aller Schwierigkeiten auf den Weg zu bringen.

Dag Pieper (von links), Rüdiger Fahrig, Alexandra Alme und Dirk Löneke haben die Unterschriften an Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Schulabteilung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, übergeben.
Dag Pieper (von links), Rüdiger Fahrig, Alexandra Alme und Dirk Löneke haben die Unterschriften an Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Schulabteilung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, übergeben. Foto: privat

Umso mehr bedauern es die Eltern, dass die vielgestaltigen Bemühungen letztlich nicht von Erfolg gekrönt worden sind. Das Erzbistum hat die angestrebte Einrichtung einer zweiten Klasse für das kommende Schuljahr abgelehnt. Gleichwohl kündigen die Eltern an, auch künftig für dieses Anliegen zu kämpfen.

„Wir haben die Entscheidung des Generalvikars mit großer Enttäuschung zur Kenntnis genommen“, betont der Vorstand der Elternpflegschaft der Brede. Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Dompropst Joachim Göbel, dem Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Generalvikariat Paderborn, seien neben den Kostengründen vor allem die teils massiv Intervention einiger weniger Bürgermeister und politischer Vertreter zur Sicherung des eigenen Schulstandortes als ausschlaggebende Gründe für die Ablehnung benannt worden.

Große Enttäuschung

„Das ist insbesondere deshalb so enttäuschend, weil hier sachfremde Gründe und wenige politische Amtsträger offensichtlich mehr Einfluss hatten als ein Elternwille, der sich in mehr als 1000 Unterschriften eindrucksvoll dokumentiert hat“, erklärt der Schulpflegschaftsvorsitzenden Rüdiger Fahrig. Mit viel Einsatz hatten Vertreter aus Schule und Elternschaft über Wochen Unterschrift um Unterschrift gesammelt und anschließend dem Dompropst übergeben.

Der gesamte Elternpflegschaftsvorstand sowie die Schulleitung der Schulen der Brede sind deshalb allen Beteiligten für deren beeindruckendes Engagement für die Schulen der Brede und insbesondere für die Abteilung Realschule dankbar. Diese Schulform mit ihrem spezifischen Profil erfreue sich offensichtlich großer Beliebtheit und Wertschätzung.

Alle Beteiligten kündigen an, auch in der Zukunft die Zweizügigkeit der Realschule weiter zu verfolgen. „Am Ende werden sich die Qualität dieser Schulform und die breite Basis der Eltern, die dieses Anliegen unterstützen, durchsetzen“, ist auch Vorstandsmitglied Dirk Löneke überzeugt.

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