Kommentar zum Wasserpreis in Brakel Rückhalt in der Bevölkerung dürfte schwinden

Dass ein Gebührenhaushalt ausgeglichen sein muss, ist Gesetz. Und somit bleibt dem Rat der Stadt gar nichts anderes übrig, als der Empfehlung des Betriebsausschusses zu folgen. Möglicherweise überdacht werden sollte aber die an sich gute Idee der Wasserenthärtung.

Von Frank Spiegel
Gebührenhaushalte müssen kostendeckend sein. Investitionen erhöhen somit die Gebühren – in diesem Fall die für das Wasser.
Gebührenhaushalte müssen kostendeckend sein. Investitionen erhöhen somit die Gebühren – in diesem Fall die für das Wasser. Foto: dpa

Wie in der Ratssitzung im September schon erwähnt, soll der Wasserpreis auf 2,74 Euro steigen, wenn die Kosten für die Wasserenthärtung umgelegt werden.

Eine Steigerung von 87 Cent im Jahr 2016 auf mehr als das Dreifache sieben Jahre später – das kommt nicht überall gut an. Wohlgemerkt: Die jüngste Steigerung war alternativlos.

Von der war allerdings auch noch keine Rede, als die Abstimmung zur Wasserenthärtung durchgeführt wurde.

Da hieß es, die Gebühren würden um etwa 68 Cent steigen.

Ob sich aber vor dem Hintergrund der am Dienstag zu beschließenden Gebührenhöhe noch einmal 67 Prozent der Bevölkerung für die Anlage entscheiden würden, darf bezweifelt werden.

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