Vielfältiges Programm beim interkulturellen Spielfest in Brakel kommt gut an
Sport verbindet Generationen

Brakel (WB). »Sport kennt keine Grenzen – das gilt nicht nur für Rekorde« – was Landrat Friedhelm Spieker schon im Vorhinein des zweiten Interkulturellen Sport- und Spielfestes in seinem Grußwort festgestellt hat, konnte am Samstag im Generationenpark hautnah miterlebt werden.

Montag, 09.09.2019, 05:41 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 06:01 Uhr
Nicht nur der vierjährige Amin hat beim Dosenwerfen sichtlich Freude. Foto: Greta Wiedemeier

Hier trafen junge, alte, deutsche, ausländische, gesunde und beeinträchtige Menschen aufeinander und erlebten gemeinsam eine tolle Zeit. Das Kommunale Integrationszentrum hatte in Kooperation mit der Stadt Brakel und dem Kreis Höxter ein vielfältiges Programm aufgefahren: Mehr als 15 regionale Gruppen und Vereine stellten Aktionen vor und sorgten für vielfältigen Spaß im Generationenpark. Nicht nur Klassiker wie Fußball und Tischtennis konnten die Besucher ausprobieren, sondern auch Randsportarten für sich entdecken. Vom SV Nieheim-West war beispielsweise die Aikido-Gruppe vertreten. Sie zeigte verschiedene Falltechniken und bewies ihr Können mit Holzschwertern. »Beim Aikido gibt es im Vergleich zum Judo keine Wettkämpfe – abgesehen von dem, den jeder Sportler mit sich selbst austrägt«, erklärten die Vereinsmitglieder.

Interkulturelles Sport- und Spielfest in Brakel

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Kickerturnier und Ponyreiten

Wer sich im Wettbewerb messen wollte, konnte am Kickerturnier teilnehmen. Nur wenige Meter weiter bot der Reiterverein Nethegau Voltigieren und Ponyreiten an, in der Turnhalle konnte man sich beim Bogenschießen probieren und am Rande des Parks gestaltete die Alte Schule Natzungen bunte Seifenkisten mit den Besuchern, die anschließend gefahren wurden.

»Wir sind extra für das Volleyballturnier gekommen«, erzählte derweil Najib Asghari. Der junge Afghane wohnt seit vier Jahren in Brakel. Gemeinsam mit seinen Freunden hat er auch die anderen Angebote genutzt und vom großen Jenga-Turm bis zum Nagelbalken viel Neues entdeckt.

Motor für Integration und Inklusion

Auch Fingerfertigkeit war gefragt: Bei den Landfrauen wurden aus gespendeten T-Shirts Einkaufstaschen gebastelt und das Thema Recycling in den Vordergrund gerückt. Dieter und Franz Klahold von den Schachfreunden Brakel/Bad Driburg wiederum schulten die Aufmerksamkeitsspanne und das logische Denken. »Bei der vorherigen Auflage des Festes 2013 konnten wir zwei neue Mitglieder gewinnen, die auch heute noch im Verein sind«, sagten die Brüder. Bei der Kreispolizeibehörde wurde die Verkehrssicherheit der Besucher mit einem Fahrradparcours gefördert: »Hier haben wir die Chance, auch Kinder und Flüchtlinge zu erreichen«, so Verkehrssicherheitsberater Thomas Kruse. Er bezeichnete das Sport- und Spielfest als eine gelungene Veranstaltung. Auch kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern konnten genossen werden. »Sport ist der beste Motor für Integration und Inklusion – dafür stehen auch unsere Vereine«, sagte Gerhard Handermann vom Kreis Höxter.

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