Nordwestdeutschen Philharmonie spielt Musical-Melodien bei Landluft-Konzert
Dreiklang weiß zu gefallen

Brakel-Rheder (WB). Im Schatten eines Schlosses zu sitzen und bekannten Musical-Melodien, gespielt von der Nordwestdeutschen Philharmonie, zu lauschen. Dazu hatten die Besucher des dritten Landluftkonzertes in Rheder die Chance.

Dienstag, 02.07.2019, 16:29 Uhr aktualisiert: 02.07.2019, 16:54 Uhr
Die Nordwestdeutsche Philharmonie hat erneut beim Konzert unter freiem Himmel zu begeistern gewusst. In diesem Jahr präsentierte sie Musical-Melodien. Als Solistin wirkte Jeannette Wernecke mit. Das Publikum genoss die besondere Atmosphäre im Schatten des Schlosses. Foto: Franziska Münster

Landluftkonzert in Rheder

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Foto: Franziska Münster
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Auch in diesem Jahr überzeugte das Orchester die Zuschauer mit seinem abwechslungsreichen Programm aus den Klassikern der Musical-Musik. Doch bereits vor Beginn des eigentlichen Konzertes wartete ein erstes kleines Highlight auf die Gäste. Der Einlass auf das Gelände des Schlosses begann schon zwei Stunden vorher.

Hohe Erwartungen

Im Schatten großer Bäume sorgten die Landfrauen für diverse Leckerbissen. Die Gäste konnten ihren Blick über das Gelände schweifen lassen und sich mental auf die kommenden musikalischen Stunden bei einem Stück Kuchen oder zum Beispiel Käsespießen und natürlich einem Rheder Pils vorbereiten.

Das leichte Lüftchen, welches durch die Bäume streifte, machte auch die 35 Grad Celsius erträglich. Und so kamen schon viele Gäste vor Beginn des eigentlichen Konzertes. Dem Ambiente entsprechend waren auch die Erwartungen an die Musiker hoch. Die vergangenen Landluftkonzerte hatten die Ansprüche hochgeschraubt. »Wir waren schon die letzten Male hier, für uns war es keine Frage, dass wir wiederkommen«, bestätigte der Besucher Ludger Jochmaring.

Schwungvoller Start

Die Musiker begannen ihr Konzert schwungvoll mit der Ouvertüre aus »My fair Lady«. Moderator Hartmut Brandmann geleitete seine Zuhörer durch das Konzert hindurch und spannte dabei den Bogen von dem komödiantischen »Anything goes« von Cole bis hin zu dem etwas ruhigeren »Summertime« von George Gershwin.

Auch der aus Amerika stammende Dirigent Evan Christ bewältigte die Aufgabe, diese unterschiedlichen Melodien zusammenzuführen und doch für sich selbst scheinen zu lassen mit Bravour.

Als Solistin wirkte Jeannette Wernecke. Die renommierte Konzertsängerin ist schon seit vielen Jahren auf den verschiedensten Bühnen unterwegs und überzeugte auch in Rheder. Mal kreierte sie zu Mary Poppins eine kindlich leichte Atmosphäre und mal traf sie so hohe Töne, dass einem selbst bei den herrschenden Höchsttemperaturen noch ein kühler Schauer über den Rücken lief. Dabei bewies sie nicht nur gesangliche Erfahrung, sondern verstärkte durch Schauspiel die Atmosphäre der unterschiedlichen Stücke.

Magisches Ambiente

Dieser Meinung war auch der Moderator Hartmut Brandmann, der freimütig bekannte: »Stimme, Schauspiel und Tanz, dieser Dreiklang hat mit gefallen.«

Das Ambiente der Veranstaltung verlieh dem Konzert etwas Magisches und machte es zu dem, was es sein sollte. Davon waren auch die Besucher überzeugt. »Es ist schön, so etwas in Freiluft zu erleben. Viel besser als in einem großen und dunkeln Konzertsaal«, freute sich die Besucherin Sonja Menke-Schulze.

Mit diesem Alleinstellungsmerkmal in der Umgebung wird das Konzert sicherlich auch in den kommenden Jahren wieder viele Menschen begeistern.

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