Kindermusical begeistert Zuschauer bei der Premiere am Bökendorfer Hasenholz
Junge Detektive lassen Dieb alt aussehen

Brakel-Bökendorf (WB). Wenn der Parkplatz am Ortsausgang von Bökendorf überfüllt ist und hunderte von Zuschauern, gut ausgerüstet mit Kissen und Proviant, die Straße zum Hasenholz hochwandern, wenn jugendliche Schauspieler aufgeregt hinter der Bühne warten und wenn die Spannung in der Luft fast greifbar ist – dann ist Premiere am Hasenholz.

Dienstag, 04.06.2019, 01:00 Uhr aktualisiert: 04.06.2019, 02:00 Uhr
Die Kinder haben Herrn Grundeis (Ralf Ahlemeier) nach einer Verfolgungsjagd durch Berlin dingfest gemacht.Mit ihnen freuen sich die Kassiererein (Daniela Dohmann, 6. von links) und die Erzählerin (Steffi Haak, 5. von links). Die Premiere von »Emil und die Detektive« hat das Publikum begeistert. Foto: Iris Spieker-Siebrecht

Premiere »Emil und die Detektive«

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Mit dem Kinderstück »Emil und die Detektive« startete die Freilichtbühne Bökendorf in die Saison, und es war ein überaus gelungener Beginn. Das Musical nach dem berühmten Roman von Erich Kästner entführte die Zuschauer in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Mädchen mit Zöpfen und Kleidern, Jungen mit Pullundern und derben Schuhen sowie extravagant behütete Damen und Herren in Gehröcken bevölkern die Bühne.

Perfekte Ergänzung

Der Fußball der Kinder aus naturfarbenem Leder fliegt in ein Fenster, während ein Drehorgelspieler an der Straßenecke dudelt – Bühnenbild und Dekoration ergänzen die Kostüme perfekt und versetzen das Publikum in eine Zeit ohne Plastik und Polyester, Autos, Handy und Online-Banking.

»Die Sache mit Emil« ist wohl allen bekannt: Der Junge lebt mit seiner Mutter in ärmlichen Verhältnissen und reist mit dem Zug nach Berlin, um seine Großmutter zu besuchen. Auf der Reise wird ihm Geld gestohlen, das er der Großmutter bringen sollte – der absolute Supergau für Emil.

Verzweifelt und allein in einer fremden Stadt begegnet er Gustav. Gemeinsam mit Gustavs Kinderbande verfolgen sie den Dieb Grundeis und stellen ihn schlussendlich. Und obwohl so viel Zeit zwischen dem Jetzt und Emils Geschichte liegt, fiebern die Kinder auf den Zuschauerbänken mit denen auf der Bühne, buhen den Dieb aus und warten atemlos auf den Ausgang der Geschichte.

Freundschaft macht stark

Denn die Botschaft des Stückes hat in all den Jahren nichts an Aktualität verloren: Freundschaft, Mut und Solidarität machen stark und können Berge versetzen. »Und der Draufblick auf die Geschichte, der zeitliche und räumliche Abstand, hilft dem Zuschauer, die eigentliche Wahrheit hinter den Dingen zu sehen«, sagt dazu Regisseurin Anke Lux.

Gemeinsam mit der musikalischen Leiterin Svenia Koch hat sie die Jungschauspieler ebenso wie die erwachsenen Darsteller zu Höchstleistungen geführt. Magnus Knipping ist ein mitreißender, ausdrucksstarker Emil, der bei seinem Sologesang »Große Stadt« zu Tränen rührt. Gustav mit der Hupe wird von Luca Schrick mit viel Witz und Charme absolut authentisch verkörpert, und die zwei Hauptfiguren stehen exemplarisch für die Leistung der zahlreichen Schauspieler auf der Bühne. Egal ob beim rasanten Schauspiel oder beim Tanz und Gesang: Monatelanges Üben sind ebenso wie die Freude am Spiel unübersehbar.

»Sehr gut« fand auch Emelie Ortmann aus Bökendorf die Aufführung. Sie hat mit Klassenkameraden auf der Bühne mitgefiebert: »Ich habe schon viele Stücke gesehen, dies war eines der besten.«

Kommentare

Susanne Frank  wrote: 06.06.2019 00:05
Und wer sind die Autoren?
Liebe Frau Spieker-Siebrecht, würden Sie sich bitte die Mühe machen zu erwähnen, wer den 'Große Stadt' und 'Parole Emil' und überhaupt das ganze Stück geschrieben hat? Ich denke, das preisgekrönte Musical-Autoren-Duo Schubring und Adenberg verdient gennant zu werden. Mir fällt das immer wieder bei Musical-Rezensionen auf und deshalb melde ich mich hier zu Wort. Ohne den Komponisten und Texter hätten die talentierten Darsteller nämlich gar nichts zu singen. Freundlichen Gruß, ein Musical-Fan
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