Zwei moderne Werkzeugmaschinen ab jetzt am Kreisberufskolleg »Industrie 4.0« für die Region

Brakel (WB). Investition in die Zukunft: Zwei neue hochmoderne Werkzeugmaschinen stehen nun für die Schüler des Kreisberufskollegs bereit. Ermöglicht wurde die Anschaffung von der Familie-Osthushenrich-Stiftung, der regionalen Wirtschaftsförderung und dem Förderverein des Berufskollegs.

Über die Investition freuen sich (von links): Berufskollegsleiter Michael Urhahne, Projektleiter Nicolas Fiekens, Dr. Burghard Lehmann und Sandra Zengerling.
Über die Investition freuen sich (von links): Berufskollegsleiter Michael Urhahne, Projektleiter Nicolas Fiekens, Dr. Burghard Lehmann und Sandra Zengerling. Foto: Berufskolleg Kreis Höxter

Die rechnergestützte Fertigung ist heute geltender Stand der Technik in vielen Fertigungsbetrieben. Allerdings unterliegt auch diese Technologie einem stetigen Wandel. Eine neuere Entwicklung stellt das Thema »Industrie 4.0« dar. Darunter wird unter anderem die bessere und effizientere Vernetzung von Mensch und Maschine verstanden.

Auf Arbeitswelt vorbereiten

Dieser Zukunftsvision folgend und mit Blick auf die Vorbereitung junger Menschen auf eine Arbeitswelt in einer Industrie 4.0 ist es erforderlich, dass auch im Rahmen der schulischen Aus- und Weiterbildung entsprechende Kernkompetenzen vermittelt werden und auch werden können.

Vor diesem Hintergrund wurde am Berufskolleg Kreis Höxter in neue Werkzeugmaschinen investiert. Konkret handelt es sich um eine Fünf-Achs-CNC-Fräse sowie eine Zwei -Achs-CNC-Drehmaschine. Möglich wurde die Investition durch die Familie-Osthushenrich-Stiftung, die regionalen Wirtschaftsförderung und den Förderverein des Berufskollegs.

Im Berufsschulunterricht werden den Schülern auf diesem Weg innovative Werkzeugmaschinen nach dem neuesten Stand zur Verfügung gestellt, an denen sie professionell ausgebildet werden können. »Diesem Aspekt kommt eine hohe Bedeutung zu, da ein wesentlicher Auftrag der Berufsschule im dualen System die überbetriebliche Ausbildung von jungen Menschen ist«, so Schulleiter Michael Urhahne..

Zusatzqualifikation möglich

Neben der Einbindung in den normalen Berufsschulunterricht ist die Einrichtung einer Zusatzqualifikation zur Fachkraft für digitale Fertigungsprozesse als optimale Zusatzqualifikation für motivierte Auszubildende in Absprache mit den teilnehmenden Betrieben möglich. Besonders die neue Fachschule Technik mit dem Schwerpunkt digitale Produktionstechnik profitiert von der Investition in die zwei neuen Geräte.

Außerdem bieten die Maschinen die Möglichkeit der Fort- und Weiterbildung von Lehrern, Ausbildern, Meistern und Facharbeitern von Schulen und Betrieben aus der Region. Darüber hinaus wird ein Multiplikatoreneffekt erzielt, über den wiederum eine indirekte Förderung von Schülern aber auch von Auszubildenden nachhaltig gewährleistet wird. »Für junge Menschen wird so eine fachliche Grundlage geschaffen, auf der sie erfolgreich ins Berufsleben einsteigen und dort bestehen können«, erklärte er Schulleiter.

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