Langjährig Verantwortliche im Bürgerschützenverein verabschiedet Vorstand mit »Wir-Gefühl«

Brakel (WB). Sie haben zusammen 83 Jahre Vorstandsarbeit geleistet – bis hin zum Jubiläumsschützenfest als krönendem Abschluss. Sieben Vorstandsmitglieder des Bürgerschützenvereins von 1567 Brakel sind jetzt in feierlichem Rahmen verabschiedet worden.

Von Jürgen Köster
Oberst Karl-Heinz Neu (links) und Adjutant Alexander Tölle (rechts) dankten beim Kommersabend im historischen Gasthaus »Zur Meierei« den langjährigen Vorstandsmitgliedern mit ihren Ehefrauen, beziehungsweise ihren Partnerinnen: Sandra und Rüdiger Frin (von links), Klaus und Mechthild Wiegand, Jürgen und Gaby Hollenbach, Michael und Edel Leßmann sowie Tambourmajor Dirk Weskamp mit seiner Frau Carmen. 83 Jahre Vorstandsarbeit hatten die Verabschiedeten geleistet.
Oberst Karl-Heinz Neu (links) und Adjutant Alexander Tölle (rechts) dankten beim Kommersabend im historischen Gasthaus »Zur Meierei« den langjährigen Vorstandsmitgliedern mit ihren Ehefrauen, beziehungsweise ihren Partnerinnen: Sandra und Rüdiger Frin (von links), Klaus und Mechthild Wiegand, Jürgen und Gaby Hollenbach, Michael und Edel Leßmann sowie Tambourmajor Dirk Weskamp mit seiner Frau Carmen. 83 Jahre Vorstandsarbeit hatten die Verabschiedeten geleistet. Foto: Jürgen Köster

Der neue Oberst Karl-Heinz Neu hielt dabei die Laudatio für seinen Vorgänger Rüdiger Frin, der nach 15 Jahren in Führungsfunktionen verabschiedet wurde. Dass er diese ehrenvolle Aufgabe habe übernehmen dürfen, hätte er sich vor einigen Monaten noch nicht vorstellen können, räumte Neu ein.

Große Fußstapfen

»Es ist mir eine große Ehre, in deine Fußstapfen treten zu dürfen. Und diese Fußstapfen sind sehr groß. Wir groß, zeigt ein Blick auf die 15 Jahre«, betonte der neue Oberst.

In dieser Zeit habe Frin den Bürgerschützenverein kontinuierlich weiterentwickelt – ständig auf der Suche nach neuen Ideen für bessere Abläufe, für Anpassungen des Vereinslebens an die moderne Zeit und für steigende Attraktivität des Vereins – sowohl für Mitglieder wie auch Gönner.

Frin sei sechs Jahre lang ein engagierter Adjutant gewesen, der seinem Oberst jede Unterstützung habe zukommen lassen. In dieser Zeit habe Frin auch schon klare Vorstellungen entwickelt, die den Schützenfestablauf optimieren sollten. Als er dann Oberst geworden sei, habe er etwas geschaffen, das den Vorstand heute besonders präge: das »Wir-Gefühl«.

Ein Team geformt

Neu: »Du hast den Vorstand als Team geformt, welches in gemeinsamer Verantwortung für die Fortentwicklung des BSV steht.« Das sei bei dem außergewöhnlichen Jubiläumsschützenfest deutlich geworden, bei dem der gesamte Vorstand eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt habe, lobte der Oberst.

Das Fest sei eine Werbung »par Execellence« für den Verein gewesen, und es habe insbesondere die Handschrift Frins getragen. Seine Zeit als Oberst werde in die Vereinsannalen als gute Epoche eingehen.

»Du hinterlässt uns, dem neuen Vorstand, ein sehr gut bestelltes Haus, einen Schützenverein, auf den viele mit Bewunderung schauen«, hob Neu hervor und sprach seinen Dank auch Sandra Frin aus, die sehr viel im Hintergrund gewirkt habe.

Dank an Ehemalige

Die Verabschiedung der weiteren Vorstandsmitglieder übernahm Rüdiger Frin selbst. Er dankte Michael Leßmann und dessen Ehefrau Edel für insgesamt 22 Jahre Vorstandsarbeit. Sechs Jahre sei er Zugführer gewesen, 15 Jahre Unteroffizier, im Jahr 1994 König der Bürgerschützen.

18 Jahre Vorstandsarbeit hat Fähnrich Jürgen Hollenbach geleistet. Auch ihm dankte Frin, der im Jahr 2015 zusammen mit seiner Frau Gaby Königspaar gewesen sei.

Klaus Wiegand hat als Unteroffizier und Zugführer 15 Jahre Vorstandsarbeit geleistet, unterstützt von seiner Frau Mechthild.

Dirk Weskamp und seiner Frau Carmen dankte Frin für fünf Jahre währende Vorstandsarbeit.

Vier Jahre habe diese Sekretär Andreas Oesselke geleistet, dem ebenso Frins Dank gebührte wie dessen Lebensgefährtin Steffi. D

rei Jahre habe Alexander Bandel, unterstützt von seiner Freundin Lidia, im Vorstand mitgearbeitet.

Frin freute sich, dass würdige Nachfolger für die Ämter hätten gefunden werden können.

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