Stadt Borgentreich erneuert den Eingangsbereich und errichtet Erste-Hilfe-Raum – Eröffnung für 1. Mai geplant
Im Freibad laufen Umbauarbeiten

Borgentreich -

Die Zeit, in der das Borgentreicher Hallenbad wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben muss, wird sinnvoll für nötige Umbauarbeiten im Freibad genutzt. Das berichtet Bürgermeister Nicolas Aisch.

Mittwoch, 24.02.2021, 22:14 Uhr aktualisiert: 25.02.2021, 09:34 Uhr
Im Freibad Borgentreich wird die Corona-Zeit für einen Umbau genutzt. Vor der Baustelle sind hier (von links) Schwimmmeister Thorsten Müller, der Technische Leiter Marc Frewer, Bürgermeister Nicolas Aisch, die Fachangestellte für Bäderbetriebe Pia Heise und Schwimmmeister Christoph Böddeker zu sehen. Foto: August Wilhelms

Seit Januar haben die Schwimmmeister Thorsten Müller und Christoph Bö­ddeker sowie die Fachangestellte für Bäderbetriebe, Pia Heise, ihre sonst übliche Dienstkleidung gegen derbe Arbeitsmontur getauscht.

Gemeinsam mit Maurer Andreas Beiermann vom Bauhof der Orgelstadt legen sie kräftig Hand im rechten Teil des aus den 50er-Jahren stammenden Eingangsgebäudes an. Nach den vom Bauamt der Stadt erstellten und von ihnen überarbeiteten Plänen reißen sie unter Berücksichtigung der tragenden Teile in dem 50 Quadratmeter großen Bereich Wände ein, setzen sie neu, stemmen Schlitze für Leitungen und Anschlüsse.

Auch für die junge Pia Heise, die erst im vergangenen Jahr ihre Prüfung zur Fachangestellten für Bäderbetriebe gemacht hatte, sind die Arbeiten im Zuge des Umbaus kein Problem. „Schon in der Ausbildung habe ich erfahren, dass hier immer etwas zu machen ist.“

So muss nach den Vorschriften des Gesundheitsamtes ein Erste-Hilfe-Raum errichtet werden. Dieser ist 12,5 Quadratmeter groß und wird anschließend mit einer Liege, einem Schreibtisch, Schrank, Waschbecken und Defibrillator ausgestattet.

Nur ein wenig kleiner wird das Büro, in dem sich der frühere Kassenraum rechts im Eingangsbereich befand. Auch getrennte Räume für die Umkleide, Dusche und das WC für das Bäderpersonal werden neu errichtet. Dabei war es auch nötig, Wände zu versetzten und teilweise Farb- und Teppichklebereste vom Boden abzuschleifen, um den neuen Fliesen den entsprechenden Untergrund zu geben.

Ebenfalls im Rahmen der Baumaßnahme sind neun Fenster und acht Türen neu einzusetzen. Dafür sind die Türöffnungen jetzt alle auf Normmaße geändert oder gemauert worden.

Bürgermeister Nicolas Aisch begrüßt den Umbau. „Die ursprünglich 2020 geplante Maßnahme kann nun sinnvoll umgesetzt werden. Da die Bäder geschlossen sind, wären die drei Bädermitarbeiter sonst untätig. Kurzarbeit sollte nicht sein.“

Arbeiten, die nicht selbst von den städtischen Mitarbeitern erledigt werden können, wurden ausgeschrieben. Sie werden an ortsansässige Firmen vergeben. Die Investitionskosten (Material und Fremdarbeiten) betragen etwa 50.000 Euro und sind im Haushalt 2020 berücksichtigt worden.

„Es ist unser Plan, dass Ende Mai das Freibad wieder für den Badebetrieb geöffnet werden kann. Bis dahin sollen die Arbeiten abgeschlossen sein“, ist Schwimmmeister Thorsten Müller optimistisch.

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