Strecke zwischen Rimbeck und Nörde muss neu ausgeschildert werden – Haltepunkt Scherfede angebunden
Schienen dicht, Radweg verlegt

Warburg (WB/vah) -

Die Radroute von Scherfede in Richtung Borgentreich ist zwischen Rimbeck und Nörde umgelegt und neu beschildert worden.

Montag, 25.01.2021, 20:00 Uhr aktualisiert: 25.01.2021, 21:30 Uhr
Die Bahn hat ihren Übergang zwischen Rimbeck und Nörde parallel zur B7 für Radfahrer und Autos gesperrt. Das macht ein Umlegen des Radweges nötig. Foto: Jürgen Vahle

Das hat Mobilitätsmanager Jan Kolditz mitgeteilt. Die Umlegung war nötig geworden, nachdem die Bahn den Übergang an der Strecke Warburg – Brilon-Wald, über den bis dato die Radroute führte, stillgelegt hatte.

Die Schranken, die bei Bedarf geöffnet wurden, sind jetzt verschraubt und mit Draht gesichert, sodass sie nicht mehr nutzbar sind.

„Das ebenfalls an dieser Stelle vorhandene Drehkreuz ist für den Radverkehr nicht ausgelegt. Es bestand ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Radfahrer durch die ungesicherte Querung der Gleise“, betont Wolfgang Voss, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes.

Die Züge fahren in diesem Bereich mit durchschnittlich 110 Stundenkilometern. Zudem befindet sich der Bahnübergang ohnehin in einem unübersichtlichen Bogen. Daher wurde Warburgs Mobilitätsmanager Jan Kolditz damit beauftragt, schnell eine alternative Wegeführung auszuarbeiten.

Bauamt und Bauhof haben den neuen Verlauf bereits mit der landesweit einheitlichen Radwegweisung ausgestattet. Im Bereich des gesperrten Bahnübergangs wurde die alte Wegweisung abmontiert.

Die neue Radroute verläuft im umgelegten Abschnitt ab sofort wie folgt: in Rimbeck zweigt die Radroute im Mühlenweg (südlich des Bahndamms) vom Diemelradweg ab und führt zur B7. Auf dieser wird der Bahndamm unterquert. Direkt hinter der Unterführung führt die Radroute nach rechts in die Wohnstraße „Am Krüsenberg“. Auf dieser geht es beständig und zunächst recht steil bergauf und aus der Ortschaft Rimbeck hinaus.

Auf dem Krüsenberg zweigt die Radroute nach rechts ab und führt in gerader Linie durch die Felder bis zu einem ehemaligen Bahnwärterhaus. An dieser Stelle wird der ursprüngliche Verlauf in Richtung Nörde wieder erreicht.

„Im gesamten neuen Abschnitt ist eine mühelose Orientierung durch die Wegweisung gewährleistet“, berichtet Klaus Lüdeke vom städtischen Bauhof, der die Wegweiser angebracht hat.

Als positiver Nebeneffekt konnte auch der Bahnhaltepunkt Scherfede besser an das Radroutennetz angebunden werden. Dafür wurden die Werkstraße sowie Teile der Scherfeder Straße mit einer Radwegweisung versehen.

Am Zugang zum Bahnsteig informiert ein neuer Wegweiser über die Fernziele, die mit dem Rad erreichbar sind.

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